Arbeiten in Spanien: Checkliste und wertvolle Tipps

Arbeiten in Spanien ist für EU-Bürger recht einfach, denn weder eine Arbeitserlaubnis noch eine Aufenthaltserlaubnis werden für Jobs in Spanien benötigt. Da der Tourismus die größte Branche des Landes ist, dürfte es wahrscheinlich sein, dass man als Deutsche oder Deutscher in diesem Sektor unterkommt. Bei den meisten dieser Stellen handelt es sich um saisonale Jobs. Aber natürlich gibt es auch weitere Stellenangebote, die man hier finden kann.

Das Internet wird dabei zu einem immer stärkeren Medium, allerdings kann die Suche vor Ort ebenfalls sehr sinnvoll sein. Andere Aspekte, wie zum Beispiel der Löhne und der Verfügbarkeit von Arbeitsstellen an sich, sehen beim Arbeiten in Spanien nicht sehr gut aus, weswegen man vorsichtshalber auch eine Rückfahrt einplanen muss. Es empfiehlt sich auf jeden Fall mittels einer Checkliste für Spanien zu prüfen, ob das Land als Arbeitsort in Frage kommt, damit man nicht plötzlich in einem fremden Land vor schwerwiegenden Problemen steht.

Arbeiten in Spanien: So wirds gemacht!

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Stellensuche

Beim Arbeiten in Spanien wird die Stellensuche noch recht klassisch über Stellenausschreibungen in Tageszeitungen, Arbeitsvermittlungen oder Initiativbewerbungen geregelt. Von zu Hause aus im Internet zu suchen kann auch helfen.

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Arbeitsmarkt

Spaniens Arbeitsmarkt sieht vor allem für Ausländer nicht allzu gut aus. Die Tourismusbranche sucht natürlich immer Personal in der Urlaubssaison, bietet diese Jobs aber eben nur zeitlich begrenzt an. Außerdem ist der Trend hier eher rückläufig, wie die Deutsche Botschaft in Madrid weiß. Andere Bereiche, wie der Bau- und Dienstleistungsbereich müssen mit einer enorm hohen Arbeitslosigkeit kämpfen.

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Chancen

Die besten Chancen bestehen derzeit in der Hotellerie und der Gastronomie, bei Physiotherapeuten und Masseuren, im IT Bereich und bei Ingenieuren. Ein Hochschulabschluss hilft bei solchen Stellen weiter und ein vorheriges Praktikum in Spanien kann nicht schaden.

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Löhne

Im Vergleich zu den Löhnen in Deutschland wird man beim Arbeiten in Spanien etwa um ein Drittel bis zur Hälfte weniger vergütet. Die Lebenshaltungskosten liegen aber auf dem gleichen Niveau wie hierzulande.

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Sprachkenntnisse

Eine gute Kenntnis der spanischen Sprache ist zwingend notwendig, wenn man sich für Jobs in Spanien interessiert.

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Arbeitsorte

Barcelona und Madrid sind als größte Städte die wahrscheinlichsten Adressen, um Arbeit zu finden, die sich nicht mit dem Tourismus beschäftigt.

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Arbeitsvermittlungen

Arbeitsvermittlungen gibt es in Deutschland und in Spanien selbst. Die Bundesanstalt für Arbeit kümmert sich mit EURES-Beratern um die berufliche Mobilität innerhalb Europas. In Spanien ist dafür der Servicio Público de Empleo Estatal zuständig mit Hauptsitz in Madrid und Filialen in allen Provinzen.

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Checkliste Spanien

Eine Arbeitserlaubnis brauchen nur jene, die nicht aus EU-Mitgliedsstaaten kommen, eine Aufenthaltserlaubnis wird nicht benötigt, wenn man weniger als drei Monate im Land bleibt. Sinnvoll ist sie trotzdem, da sich durch den Schein einige Verwaltungsakte vereinfachen und beschleunigen lassen.

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Vorgehensweise

Natürlich muss ein Umzug organisiert werden, eine Wohnung gefunden und Bankverbindungen hergestellt. Bevor man sich aber Hals über Kopf ins Abenteuer stürzt, sollte man sich Absicherungsmöglichkeiten (genügend Geld, um auch erst einmal ohne Job überleben zu können und immer genug für eine Rückreise nach Deutschland beispielsweise) überlegen.

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