Apfelwein: Frankfurter Nationalgetränk mit langer Tradition

Apfelwein zeichnet sich durch einen herben und sauren Geschmack und hat einen Alkoholgehalt von mindestens 5,5 Prozent bis maximal 7 Prozent.

Apfelwein – leckerer Schoppen mit vielen Namen

Apflewein wird im Süd- und Mittelhessischen, im Frankfurterischen und in Unterfranken auch Ebbelwoi, Äbbelwoi oder Ebbelwei. In den Medien wird der Fruchtwein häufig als Äppler bezeichnet. Der Kunstname stammt aus den 80er Jahren und wurde zu Werbezwecken eingeführt.

In vielen traditionellen Apfelweinschenken wird der Apfelwein auch Schoppen genannt. Im Oberdeutschen wird der Fruchtwein gemeinhin als Most bezeichnet. Apfelwein mit hohem Zuckergehalt wird auch Cidre genannt, dieser ist jedoch weniger in Deutschland und mehr in Frankreich bekannt.

Viez wird der Apfelmost hingegen an der Mosel, in der Eifel, im Hunsrück, an der Saar und in Luxemburg bezeichnet. Die Bezeichnung stammt aus der römischen Zeit und rückt vom lateinischen vice her, das so viel bedeutet wie der zweite oder stellvertretende Wein. Der Ausdruck deutet die Bedeutung des Apfelwein für die Römer an.

Geschichte des Cidre – Frankfurter Nationalgetränk

Der Apfelwein hat eine lange Geschichte. Schon die Griechen haben ihn vor über 3000 Jahren gebraut. Um 800 v. Chr. Wird der Fruchtwein aus Äpfel erstmals in der Anweisung zur Bewirtschaftung der Landgüter von Karl dem Großen urkundlich erwähnt.

Die erste Schankerlaubnis des Apfelweins wurde 1754 in Frankfurt erteilt. Heute nennen die Frankfurter den „Ebbelwoi“ ihr Nationalgetränk. Anfangs war Apfelwein ein „Arme-Leute-Getränk“, das im Laufe des 19. Jahrhunderts seinen Aufschwung erlebte. Auch heute noch erfreut sich der Apfelwein in Apfelweinlokalen und anderen Lokalitäten großer Beliebtheit, denn sein Geschmack ist süßlich herb und somit ist er sehr süffig.

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