Alzheimer Selbsthilfe e.V.: Ein Verein wird vorgestellt

Wo sind Sie hier?“

Hier und überall, hier und jetzt, Sie dürfen mir nichts übel nehmen.“
(Alois Alzheimer im Gespräch mit Auguste Deter, seiner ersten Patientin. Quelle: Wikipedia)

Die Feststellung, ein Angehöriger ist an Alzheimer erkrankt, stellt für den Erkrankten und noch mehr für die Angehörigen eine eminente Aufgabe dar, die dass Leben der gesamten Familie verändert. Alzheimer ist eine Erkrankung des Gehirns, wobei weder dessen Ursachen vollständig geklärt, noch eine erfolgreiche Heilung möglich ist. Sie gehört zu der Gruppe der Neurodegenerativen Erkrankungen (wie Parkinson oder Huntington) und zeichnet sich durch den progressiven Verlust von Funktionen und Strukturen des Gehirns aus, in deren Verlauf die Nervenzellen absterben.

Alzheimer Selbsthilfe: Hilfe und Rat für Angehörige

Leichte Vergesslichkeit hat jeder schon einmal erlebt, beispielsweise, wohin man die Autoschlüssel gelegt hat oder sich nicht mehr an die Telefonnummer einer Person erinnern kann. Etwas zu vergessen ist normal. Stellen Sie sich aber mal vor wie es wäre, wenn Sie beim Discounter sind und nicht mehr wissen, wie Sie dahin gekommen sind, wie Sie heißen, wo Sie wohnen und…wer Sie sind.

Demenz vom Typ Alzheimer (es gibt über 50 verschiedene Arten von Demenz) ist eine der am häufigsten vorkommenden Form und wurde 1906 von dem deutschen Neurologen Alois Alzheimer aufgezeichnet. Die hirnorganische Krankheit bewirkt das Absterben ganzer Gruppen von Nervenzellen. Zwar geht die Krankheit schleichend vonstatten und bleibt lange unerkannt, bis die Anzeichen nicht mehr zu übersehen sind und die Angehörigen vor einige Probleme stellt.

Warnzeichen erkennen

Es gibt eine Auflistung von Warnzeichen, die das amerikanische „National Institute on Aging“ in ihrer (englischsprachigen) Broschüre family: DTLDocumentaSTMedium,serif“>Understanding Memory Loss“ aufgeführt hat:

Der Erkrankte

  1. … stellt dutzendfach die gleiche Frage, immer wieder.
  2. … wiederholt ständig eine kurze identische Geschichte.
  3. … kann sich nicht erinnern, wie bestimmte alltägliche Handhabungen wie Kochen, Kartenspiel, Gebrauch der TV-Fernbedienung funktionieren.
  4. … hat den praktischen Umgang mit Geld und Überweisungen, Rechnungen und Ähnlichem verloren.
  5. … findet Gegenstände nicht mehr oder er legt sie an ungebräuchliche Plätze (unabsichtliches Verstecken) und bezichtigt andere Personen, den vermissten Gegenstand entwendet zu haben.
  6. … vernachlässigt anhaltend sein Äußeres, streitet dies aber ab.
  7. … antwortet auf Fragen, indem die gestellte Frage wiederholt wird.

(Die Reihenfolge ist nicht zwingend; es gibt auch noch andere Symptome, starke Stimmungsschwankungen beispielsweise oder Orientierungslosigkeit. Meist ist die Krankheit dann aber schon diagnostiziert.)

Die Alzheimer Selbsthilfe e.V., mit Sitz in Köln, hilft Angehörigen, aber auch den Patienten, durch eine Vielzahl von Maßnahmen. Angehörige können sich dort ersten Rat holen, wenn der Verdacht besteht, dass jemand aus der Familie an Demenz erkrankt ist.
Nach eigener Aussage, will der Verein (Zitat):

„für Betroffene und pflegende Angehörige eine erste Anlaufstelle (…) sein und sie auch im weiteren Verlauf, während der Pflege und dem Fortschreiten der Erkrankung, (…) informieren und (…) beraten.“

Hierzu gehören ebenso rechtliche wie finanzielle Fragen, sowie unterstützende Informationen für die Angehörigen, wie sie mit Demenzkranken umgehen sollten und welche Hilfe diese benötigen.
Die Alzheimer Selbsthilfe e.V. finden sie im Internet hier.

Anschrift:
Alzheimer Selbsthilfe e.V.
Lübecker Str. 6
50858 Köln
Tel.: 02234/97 901 2
Fax: 03222/11 87 286
e-Mail:info@alzheimer-selbsthilfe.de

Ansprechpartner:
Gabriela Zander-Schneider
Wolfgang J. Schneider
Jennifer Zander

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