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    Start » Malariaprophylaxe: Gründe für und gegen Malarone
    Weltweit

    Malariaprophylaxe: Gründe für und gegen Malarone

    21. November 20112 Minuten Lesezeit
    Der neue Spider-Man wird auf Xbox 360, Wii, Nintendo DS und Playstation 3 gleich durch vier Universen Fäden spinnen. Kürzlich sind mehrere Trailer erschienen – nach diesen Trailern hofft man, dass Activision auf der E3 mehr Infos springen lässt.

    Malaria – auch Wechsel- oder Sumpffieber genannt – ist eine nicht ungefährliche Krankheit, die vor allem in den Tropen und Subtropen durch den Stich einer weiblichen Stechmücke übertragen wird. In vielen Reisegebieten – wie in großen Teilen Afrikas, im südlichen Asien, Südost-Asien, im Norden von Südamerika sowie in einigen Regionen Mittelamerikas – ist die Anopheles-Mücke, die den Malaria-Erreger überträgt, weit verbreitet. Je nach Region und Jahreszeit wird daher eine vorbeugende Malariaprophylaxe oder das Mitführen von Malaria-Medikamenten (Stand-by-Therapie) empfohlen. Die neueren Medikamente, wie etwa Malarone, zeichnen sich dadurch aus, dass sie zwei Wirkstoffe beinhalten, die sich zum einen zur Malariaprophylaxe und zum anderen zur Malariabehandlung eignen. Doch wie sieht es mit den Nebenwirkungen aus?

    Malariaprophylaxe: So wirds gemacht!

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    Ist mein Reisegebiet von Malaria betroffen?

    Als erstes sollten Sie sich erkundigen, ob in Ihrem Reisegebiet die Gefahr einer Malaria-Übertragung besteht. Dabei wird zwischen Gebieten mit hohem und geringen Malaria-Risiko unterschieden, da davon die jeweilige Malariaprophylaxe oder Stand-by-Therapie abhängig ist.

    2

    Welches Medikament eignet sich am besten?

    Da viele Mücken bereits Resistenzen gegen einzelne oder mehrere Wirkstoffe entwickelt haben, ist es wichtig, je nach Reiseziel und den dort vorkommenden Mücken das richtige Medikament zu finden. Malarone gehört zu den derzeit am häufigsten eingesetzten Medikamenten zur Malariaprophylaxe. Da es eine Kombination aus Proguanil und Atovaquon enthält, kann es sowohl als Malariaprophylaxe als auch zur Stand-by-Therapie verschrieben werden.

    3

    Wie sieht es mit den Vor- und Nachteilen von Malarone aus?

    Malarone eignet sich besonders in den Ländern mit hoher Prophylaxe-Resistenz der Erreger, in denen andere Medikamente zur Malariaprophylaxe keine Wirkung zeigen. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Medikament Malarone so gut wie jedem Reisenden verschrieben werden kann, da es sehr gut verträglich ist und auch keine Beeinträchtigungen im Straßenverkehr oder etwa bei der Bedienung von Maschinen mit sich führt. Lediglich Schwangere sollten eine Risiko-Nutzen-Analyse durchführen, da Gefahren für das Baby nicht ausgeschlossen werden können. Sicherlich kann auch Malarone – wie jedes Medikament – Nebenwirkungen aufweisen, wie etwa Husten, Kopf- und Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall. Allerdings sind diese im Vergleich zu den Nebenwirkungen anderer Malariaprophylaxe-Medikamente nur sehr gering und unbedenklich.

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