?24? im OP

Laut „Hollywood Reporter“ hat der Sender ABC zugeschlagen und sich Surnows und Cochrans neue Idee unter den Nagel gerissen. In der Serie, die sich am 70er-Erfolg „M*A*S*H“ orientieren will, soll es um zwei eng befreundete, unorthodoxe Ärzte (war das ein Niesen oder hat da gerade jemand „House“ gesagt?) gehen, denen das Leben der Patienten wichtiger ist als die eigenen. Die Handlung soll zwar in Echtzeit ablaufen (schließlich hat man ja einen Ruf als geniale Erfinder zu verlieren), dennoch soll anders als bei „24“ jede einzelne Folge abgeschlossen sein, und zwar mit dem Abschließen des jeweiligen Notfalls (Gesundheit!).

Statt Thriller jetzt nur noch humorlastiges Krankenhausdrama – wechseln die Erfolgsproduzenten (2002 gewannen Surnow und Cochran den Emmy für das Buch zur Pilotfolge der ersten „24“-Staffel; in diesem Jahr gewannen sie den wichtigen US-Fernsehpreis auch als Teil des Produzententeams, das seit 2002 fünf Jahre in Folge nominiert war) das Genre? Nein, dem Spannungs-TV bleiben die beiden treu, schließlich wird es wahrscheinlich ja noch vier Tage im Leben von Jack Bauer geben, denn der Hauptdarsteller hat ja seinen neuen Vertrag längst unterschrieben, und außerdem ist ja immer noch ein „24“-Film geplant, zu dem die Filmerei im Sommer losgehen soll. Darüber hinaus werden die beiden die FOX-Serie "NSA Innocent" mit dem klassisch hitchcockschen Suspense-Plot „Normalbürger wird in Spionagegeschichte verwickelt“ produzieren. Klingt auch ganz spannend, ob Echtzeit oder nicht und Sutherland hin oder her. Wenn man bekannterweise qualitativ hochwertiges Programm macht, dann darf man sich auch an Vorbildern orientieren – Hauptsache es sind die richtigen.

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