10 pragmatische Tipps zum Abnehmen: Tipp 5 – Viel Wasser trinken

Alle kalorienhaltigen Getränke haben den großen Nachteil, dass sie nicht satt machen. Sie ignorieren den Grundsatz „mit wenig Kalorien satt essen“ komplett. Magen und Darm füllen sie nur sehr kurzzeitig, hinterlassen aber ungeniert ihre Kalorien. Und die wandern einerseits direkt auf die Hüften und verhindern andererseits auch noch die Fettverbrennung. Die Kalorien, die man mit ihnen zu sich nimmt, kommen am Ende des Tages also ohne Rabatt auf die Habenseite der Energiebilanz.

Satt durch Wasser?!

Mit Wasser allerdings kann man sogar den Sättigungsprozess beim Essen beschleunigen. Das geht, wenn man direkt vor dem Essen ein bis zwei Gläser Wasser trinkt. Wenn dann zusätzlich die Mahlzeit im Magen landet und dessen Wand dehnt, erreicht das Ich-bin-satt-Signal das Gehirn etwas früher. Man isst dann insgesamt weniger (Kalorien) und hört rechtzeitig auf. Sogar akute Hungerattacken lassen sich mit Wasser bekämpfen. Denn der Magen beurteilt nicht, wieviele Kalorien eine Magenfüllung enthält.

Kaffee: Als Alternative nicht schlecht!

Weil vielen nur Wasser zu trinken schwer fällt, müssen Varianten her. Durch die Abnehmbrille betrachtet ist Kaffee eine ganz hervorragende Alternative. Ohne Zucker und Milch hat das schwarze Genussgetränk keine Kalorien. Während Zucker im Kaffee schlecht ist, weil er die Insulinproduktion stark anregt, ist ein Schuss Milch akzeptabel. Vorsicht ist allerdings bei Milchkaffees oder Latte Macchiatos geboten, da hier die Kalorien der Milch durchaus ins Gewicht fallen.

Ungesüßter Tee hilft beim Abnehmen

Perfekt sind natürlich auch Tees, wenn sie ohne Zucker getrunken werden. Außerdem bieten sie eine extreme Geschmacksvielfalt. Und bei hoher Qualität kommen Genießer voll auf ihre Kosten. Im Sommer ist Tee jedoch sicher nicht das Getränk erster Wahl. Da kann man sich mit ein paar Spritzer Zitronensaft ins Wasser behelfen. Oder man füllt Wasser in einen Krug und legt ein paar Zitronenscheiben hinein. Ähnlich kann man es mit Ingwerscheiben machen, über die man heißes Wasser gibt und dies dann mindestens zehn Minuten ziehen lässt. Das Ingwerwasser kann man dann warm und kalt genießen.

Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Dr. Andreas Schweinbenz und ich bin Gründer und Geschäftsführer der Vibono GmbH (www.vibono.de). Über Kommentare zum Blog und persönliche Nachrichten freue ich mich (a.schweinbenz@vibono.de).

Weitere Abnehmtipps finden Sie in unserer Serie „Abnehmtipps von Dr. Schweinbenz“.

8 Meinungen

  1. da gebe ich ihnen Recht mit dem Wasser am besten mit Kohlensäure,trinke ich auch nur wenn ich beim abnehmen bin.Gruß: M.L

  2. Hi, ich trinke generell viel Wasser. Ist damit eine schnelle Diät möglich? Ich würde mich über eure Erfahrungen freuen.Wie oben schont geschrieben, trinke ich sehr viel Wasser, jedoch ab und an Mittags mal ein Glas Cola. Killt das meinen ganzen „Diät“ Plan?Viele Grüße

  3. Es gibt einen weiteren Aspekt zu beachten: „Nicht nur die Psyche beeinflusst unsere Nahrung, unsere Nahrung beeinflusst auch unsere Psyche“. Es gibt bestimmte Lebensmittel, die Essstörungen „triggern“.

  4. Nicht zu vergessen ist auch, dass Adipositas ganz schnell extreme gesundheitliche Schäden mit sich bringt. Nicht nur die Psyche, sondern auch der Körper leidet…. Bei der Behandlung von Essstörungen jeglicher Art sollte zunächst gelehrt werden, wie wertvoll eigentliche der eigene Körper ist.

  5. Dieser Blog ist sehr informativ.

  6. Es gibt auch einen anderen Grund, der bei mir eintraf: Falls ich sauer wurde und Wut auslassen musste, warum auch immer, holte ich mir etwas zum essen. Was Adipositas betrifft, kann ich nur sagen, dass sie durch Psychologen eventuell geheilt werden kann. Ich hab es selber probiert und nach mehreren Sitzungen hat es endlich geklappt.

  7. Adipostoas bzw. Fettsucht ist eine Verharmlosung . (wenn auch lateinisch korrekt) . Genaugenommen müßte das Fressucht heißen. Nämlich anderes ist das nicht. Beobachtet man solche Leute , dann sind meistens die Kauwerkzeuge in Betrieb. Oder es werden Zuckerbomben ala Cola usw. in Massen verkonsumiert. Auf Nachfrage heißt es dann Ich esse ja nicht viel, kann also nichts dafür. Unverantwortlich finde ich dann die sogenannten Wissenschafteler die dann versuchen zu Suggerieren Überwicht sei genetisch bedingt etc. Also mit anderen Worten macht weiter so, ihr könnt ja nichts dafür. Das nächste ist dann unsere liebe Lebensmittelindustrie. Da werden dann zuckerreduzierte Lebenmittel beworben, schaut mann dann genauer hin sind da genauso viele Kilokalieren eventuel sogar mehr enthalten als normaleweise, kosten dann gleich mehr. Es gab übrigens mal im Fernsehen (WDR) eine Sendung die sich mit diesem Thema befasste. In der wurde unteranderem das Standardmenue von MD verglichen. Aus den 1960 Jahren und um 2003 . Es waren mehr als das doppelte an Kilokalien enthalten. Ca. 500 zu über 1000. Genauere Zahlen weiß ich jetzt leider nicht, da das ja schon etwas länger her ist. Der Vergleich von Backbüchern älteren Datums zu einem derzeit aktuellerem Datum kam zu einem ähnlichen Ergebnis. Außerdem finde ich es nicht das die Krankenhäuser für XXXL Patienten einrichtet. Einer Frau hier in Dortmund (Ca. 200 Kilo) erklärte man sie müsse zum Wiegen in den Zoo , das die Krankenhauswaage ihr Gewicht nicht aushalte. Zumindendest bei ihr hats gewirkt.

  8. Es gibt auf jeden Fall Lebensmittel die unser Essverhalten „triggern“, jedoch eher die Fresssucht, das wären die sogenannten Appetitanreger.

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