10 pragmatische Tipps zum Abnehmen: Tipp 4 – Mit wenig Kalorien satt essen

Das Signal „ich bin satt“ wird vom Magen ans Gehirn gesendet, wenn die Magenwand ausreichend gedehnt ist. Ob dies geschieht, weil man eine Schüssel Salat oder zwei Tafeln Schokolade verdrückt hat, ist dabei weitgehend egal. Auf die gefutterte Kalorienmenge kommt es bezüglich des Sattseins also nicht an.

Warum mag der Körper Kalorien?

Sehr wohl freut sich der Körper natürlich über vertilgte Kalorien. Denn sie spiegeln viel verwertbare und speicherbare Energie wider. Seine Gene jubeln und Stoffwechselprozesse sorgen dafür, dass alles so schnell wie möglich zu den Abnehmern (Muskeln, Gehirn, Organe etc.) und zu den Speichern (Fettzellen, Leber, Muskeln usw.) transportiert wird.

Im Gehirn werden immer mehr Botenstoffe ausgeschüttet, die den Appetit zügeln und dafür sorgen, dass man aufhört zu essen bevor man platzt. Nach einiger Zeit leert sich der Magen wieder und ein anderes Hormon hat seinen Auftritt: das Ghrelin. Das löst im Zwischenhirn die Ausschüttung von appetitstimulierenden Hormonen aus, die langsam aber sicher die Überhand gewinnen. Der Hunger kommt zurück und man muss ihn wieder bändigen, indem man etwas isst.

Satt essen!

Je länger man das erneute Hungergefühl hinauszögert, desto besser also. Ganz wichtig ist daher, dass man sich satt isst. Sonst steht man vom Tisch auf und trägt das Hungergefühl noch mit sich herum. Auf Dauer den Hunger im Zaum zu halten, schafft niemand. Zumindest nicht mit umgebungsverträglicher Laune.

Dann spielt natürlich noch eine Rolle, wie lange eine Mahlzeit sättigt. Süßigkeiten oder Fast Food sind da ziemlich schlecht. Ihre einfachen Kohlenhydrate werden schnell verdaut, der Magen dadurch schell wieder leer und das Ghrelin steht ruckzuck wieder auf dem Plan. Sehr viel besser sind eiweißreiche oder ballaststoffreiche Gerichte. Sie zu verdauen ist für den Körper deutlich aufwendiger und dauert länger. Der Hunger kommt dadurch deutlich später zurück.

Nun erschließt sich auch, wieso viel Gemüse zu essen sehr gesund ist. Es hat, gemessen am Volumen, sehr wenige Kalorien und viele Ballaststoffe. So erfüllt es die Geheimformel: Es macht mit wenig Kalorien satt.

Wer schreibt denn hier? Mein Name ist Dr. Andreas Schweinbenz und ich bin Gründer und Geschäftsführer der Vibono GmbH (www.vibono.de). Über Kommentare zum Blog und persönliche Nachrichten freue ich mich (a.schweinbenz@vibono.de).

Weitere Abnehmtipps finden Sie in unserer Serie „Abnehmtipps von Dr. Schweinbenz“.

Eine Meinung

  1. Für die Auswertung nach der symptothermalen Methode braucht es keinen Temperaturanstieg um 0,5°C!!!
    Auch ein regelmäßiger Zyklus und tägliches Messen ist nicht notwendig. Gerade bei unregelmäßigen Zyklen ist sensiplan weitaus besser geeignet als Knaus-Ogino und Verhütungscomputer.
    http://www.nfp-online.de ist eine super Seite zu dem Thema

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