Zuviel Putzen ist ungesund

Aus meiner Sicht ein toller Beitrag, der meine natürliche Putzunlust unterstützt. In seinem Beitrag geht Dr. Prang mit den „Werbeputzbotschaften“ hart ins Gericht: „Dummerweise beschleunigt der Kampfstoffeinsatz vor allem die Evolution der kleinen Biester. Frei nach Darwins „Survival of the Fittest“ züchtest du dir mit der Chemiekeule bloß wiederstandsfähigere Krankheitserreger heran. Eine Desinfektion im Haushalt ist vergleichbar mit dem Einsatz von Insektiziden, Pestiziden und Fungiziden in der Landwirtschaft. Die Chemikalien vernichten auch die nützlichen Mikroorganismen, führen zu Resistenzen bei krankheitsverursachenden Bakterien und können sogar dein Immunsystem schwächen, da es ohne Bakterien nicht ausreichend stimuliert wird. Viele Putzmittel schaden mehr als sie helfen …“ Also Ladies, weniger reicht völlig aus, lasst den Putzteufel öfter mal im Schrank und lest lieber ein tolles Buch 😉 Denn wie stellt der kluge Doktor am Schluß fest:

„…die größte Bakterienansammlung befindet sich gerade in diesem Moment genau vor dir. Mikrobiologische Untersuchungen zeigen das ganze Ausmaß dieser „Verseuchung“. An einem Büroarbeitsplatz sind Tastatur, Maus und Telefon bis zu vierhundertmal stärker mit Mikroben kontaminiert als ein Toilettensitz.“

4 Meinungen

  1. Was für den Haushalt gilt, gilt übrigens auch für die Hautpflege. Nicht wenige Dermatologen monieren das häufige Duschen und Schrubben mit Duschpräparaten. Irgendwann ist der natürliche Säureschutzmantel im Eimer und die Haut spielt verrückt. Es ist gar nicht so leicht, die goldene Mitte zu finden. Beim Duschen wie auch beim Putzen. Manchmal erschrecke ich, wieviele Spezialreiniger sich bei mir mittlerweile angesammelt haben. Wozu das alles? Weil die deutsche Hausfrau gelernt hat, dass sauber nicht ausreicht, es muss hygienisch/porentief rein sein. Schluss damit. Meister Proper ist tot! Ernennen wir den Schmutzfinken zum Vogel des Jahres und folgen wir Stefanie Bergs Empfehlung: Putzmittel rein (in den Schrank) – Buch raus (aus dem Schrank) – Bravo!

  2. Hallo Maria, bin dabei: Schmutzfink soll Vogel des Jahres werden und wir putzen weniger, dann brauchen wir auch nicht so oft zu duschen 😉 Denn ein Buch lesen ist meist keine schweißtreibende Angelegenheit 🙂

  3. Das mag ja Alles sein. Wenn aber doch in einem Haushalt mit kleinen Kindern
    die Magen und Darmgrippe ausbricht, putze ich lieber etwas mehr und setze
    auch härtere Reinigungsmittel ein. Bisher habe ich auch noch keine schlechten
    Erfahrungen damit gemacht und oft war dann auch nur eine Person betroffen.

  4. Weiterhin Desinfektionsmittel im Haushalt einzusetzen ist ein großer Fehler. Wir schaffen dadurch Resistenzen und die Keime werden immer schwieriger zu behandeln. Auch eine Magen-Darmgrippe wird eher durch die natürlichen Keime in der Umgebung gestoppt als durch Desinfetktionsmittel. Noch dazu müssten alle Stellen im Haus desinfiziert werden die mit dem Keim in Berührung kamen. Die natürlichen Keime (solange diese nicht durch Desinf.mittel geschwächt sind) bekämpfen die Krankheitserrger oft viel besser. Unseren Kunden können wir dies wirklich nur in abseluten Ausnahmen empfehlen: http:www.fair-care.net

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