Zur Lage der Kanzlerin

Es geht um nichts geringeres als die Lage der Nation. Das lese ich schnell im Videotext nach und ärgere mich natürlich, dass ich deutlich zu spät in das Interview hinein gezappt habe, das Thomas Kausch gestern erst exklusiv geführt hat. Gerade fünf Minuten bekomme ich noch mit, also kann und soll an dieser Stelle nicht auf Inhaltliches eingegangen werden. Politik ist ohnehin ein eigenartiges Geschäft, das auf Fernsehen zwar zwingend angewiesen ist, dennoch ohne jeden Zweifel weit jenseits davon abgewickelt wird.

Passend zum Thema (Öffentlichkeit! Fernsehen! Werbung!) trägt Frau Merkel wieder apricot. Wir erinnern uns? Ja? Genau! Die Wahlplakate vor ungefähr einem Jahr, die sahen auch so aus. Frau Merkel mit Aprikotlächeln. Zwischendurch gab’s dasselbe Ensemble auch mal in etwas kräftigerem rot. Zur WM, wenn ich mich recht erinnere. Ansonsten war die Kanzlerin aber vorwiegend griesgrau unterwegs. Nun also wieder fröhlich und bunt, wenn auch leicht verkniffen an den Knöpfen. So wie im Lächeln, aber das kennt man ja.

Zum Abschluss sehe ich dann noch, wie Frau Merkel und der Moderator plaudernd durch den öffentlich-kanzlerischen Arbeitsplatz (Kanzleramt? Parlament?) laufen. Und ich stutze. Da war doch was, das kenne ich! Und das ist noch gar nicht lange her. Als Bloggerin Lyssa und Frau Merkel exklusiv durchs Kanzleramt streiften und dabei mehr oder weniger munter plauderten. Über die Welt und den Job ganz allgemein und einen Globus sehr speziell. Also, alles schon mal da gewesen, Herr Kausch.

Oder hat er das mit Herrn Schröder, unseren Ex und nunmehr Gasmann, auch so gemacht? Weiß das wer?

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