Ziel USA: So bleiben die Reisekosten im Rahmen

Ziel USA: So bleiben die Reisekosten im Rahmen

In den Ferien über den großen Teich ins Land der unbegrenzten Möglichkeiten fliegen – für viele immer noch ein Traum. Wenn da nicht die hohen Kosten wären! Doch wer unsere Tipps beherzigt, kann eine Menge Geld sparen.

Schon vor der Reise in die USA sollten Sie grob überschlagen, was Sie für Flug, Unterkunft, Fahrzeug, Eintrittsgelder und Verpflegung einkalkulieren müssen. Damit die Kosten nicht aus dem Ruder laufen, lohnen sich Preisvergleiche.

Beginnen wir mit dem Flug. Er und die Unterkunft sind die teuersten Posten, vor allem wenn’s in die Großstädte und Touristenzentren geht. Bei der Airline gilt: Die Lufthansa ist häufig viel teurer als United, Delta, American Airlines oder Condor. Prüfen Sie auch die Preise kleinerer Flughäfen, also nicht Frankfurt oder San Francisco – das ist meist die teurere Verbindung. Auch die Reisezeit ist ausschlaggebend: In der Hauptsaison kostet es mehr als in der Nebensaison. Wer kurzfristig bucht, zahlt häufig mehr. Planen Sie daher von langer Hand, wenn es geht. Direktflüge schlagen stärker zu Buche als Flüge mit Zwischenstopp.

Wer flexibel ist, fliegt günstiger

Non-Stop-Flüge an die Ostküste, beispielweise nach New York, kosten 500 – 700 Euro pro Person. Ein Schnäppchen liegt unter 450 Euro. Dann fliegen Sie allerdings in der Nebensaison und meist mit Zwischenlandung. Es rechnet sich also, flexibel zu sein.

Flüge an die Westküste, nach Los Angeles, Las Vegas oder San Franzisco sind etwas kostspieliger. In der Hauptsaison werden an die 1000 Euro pro Person verlangt. In der Nebensaison mit Zwischenstopp sind 500 – 600 Euro pro Person normal, mit viel Glück zahlen Sie sogar unter 400 Euro.

Fazit: Wer an die Ostküste fliegt, zahlt zwar oft weniger für den Flug, aber oft mehr für die Unterkunft.

Die Hotelpreise in den USA sind ähnlich hoch wie in Europa. Für die Nacht in einem Dreisternehotel müssen Sie 90 – 125 Euro berappen. Städte wie New York oder San Francisco langen 250 – 300 Euro kräftig zu. Abseits der Großstädte gibt es günstigere Alternativen: einwandfreie Motels für 80 Euro oder weniger. Wenn Sie zu zweit reisen, können Sie pro Tag mit 100 – 120 Euro pro Tag und Doppelzimmer kalkulieren. Familien müssen tiefer in die Tasche greifen und zwei Zimmer buchen, denn Zimmer mit Zustellbetten werden sie nur selten finden.

Mietwagen oder Wohnmobil? Das ist hier die Frage

Ein Pkw kostet inklusive aller wichtigen Versicherungen (ohne Selbstbeteiligung) und guter Tankregelung zwischen 200 und 250 Euro pro Woche. Fürs Benzin sollten Sie 4 Euro pro 100 Kilometer veranschlagen. Wählen Sie ein sparsames, nicht zu großes Auto. Ein voll ausgestattetes Wohnmobil ist inklusive der notwendigen Meilenpakete ab etwa 750 bis 1000 Euro pro Woche zu haben. Dazu kommen noch 10 Euro pro 100 Kilometer Benzingeld. Zum Übernachten eignen sich günstige Campgrounds in der Natur.

Wer gern gut essen geht, wird sich wundern: Restaurants in den USA sind sehr teuer! Daher weichen die meisten Touristen auf die typischen Fast-Food-Ketten aus, wo man ein komplettes Menü, bestehend aus Burger, Pommes und Getränk, für zwischen 5 und 10 Euro bekommt. Etwas bessere Diner nehmen 12 bis 15 Euro für eine Mahlzeit. Motels und Hotels servieren in der Regel ein einfaches, aber kostenloses Frühstück, das aus Kaffee Toast und Donuts oder Muffins besteht. Damit ist die Grundlage für den Tag schon mal vorhanden.

Beim Essen wird’s schwierig

Wenn Sie jetzt denken: „Dann verpflegen wir uns halt selbst!“, werden Ihnen die hohen Lebensmittelpreise in den USA vielleicht den Appetit verderben. Egal, wie Sie sich entscheiden, 15 Euro pro Tag und Person sollten Sie fürs Essen einplanen.

Wer eine große Reise macht, der möchte auch was erleben. Dabei verhält es sich ähnlich wie bei den Unterkünften: In den Metropolen kann der Besuch eines Vergnügungsparks wie Disneyland oder den Universal Studios in Hollywood über 125 Euro für Erwachsene wie Kinder kosten. Auch andere Sehenswürdigkeiten wie Zoo, Museum oder Aquarium sind teurer als bei uns. Am besten kaufen Sie die Tickets online, um Rabatte zu nutzen.

Im letzten Jahr sind auch die Eintrittspreise der Nationalparks auf teilweise 32 Euro pro Person gestiegen. Einige verlosen jetzt sogar ihre Eintrittskarten, um den Besucheransturm in Grenzen zu halten. Hier gilt: rechtzeitig bewerben! Doch keine Sorge, gut zwei Drittel aller US-Nationalparks sind gratis und bleiben es voraussichtlich auch. An folgenden Tagen sind die wunderschönen Nationalparks im Westen der USA 2019 eintrittsfrei: 20. April, 25. August, 28. September und am 11. November.

Fotocredit: Pixabay, 388917_1920, Golden-Gate-Bridge

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