Zähneknirschen: Ursachen und Behandlung

Eine immer öfter auftretende Volkskrankheit

Fast jeder dritte Deutsche knirscht mit den Zähnen, oft sogar ohne es zu merken. Denn meistens passiert es, während man schläft. Denn im Schlaf verarbeitet man sein Alltagsleben, alle Sorgen und Probleme, ob nun am Arbeitsplatz oder zu Hause, inbegriffen.

Und genau hier liegt auch der sprichwörtliche Hund begraben: Stress ist nämlich einer der Auslöser, welcher zum Zähneknirschen führt. Und weil das Leben an sich immer stressiger wird, tritt diese Krankheit auch immer häufiger auf. Doch die Ursachen können auch im Mundraum selbst liegen und zwar aufgrund schlecht oder falsch sitzender Füllungen oder Prothesen. Diese beeinträchtigen dann die ganze Funktion des Kiefers und es kommt zum Zähneknirschen. Aber auch übermäßiger Alkohol- Koffein- und Zigarettengenuß können diese Erkrankung nach sich ziehen. Zu guter letzt darf man hier auch bestimmte Medikamente nicht außer Acht lassen, ein Blick in die Packungsbeilage auf den Bereich „Nebenwirkungen“ und ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt kann einem sofort Aufschluss geben, inwieweit das Knirschen eventuell davon abhängen kann.

Für jedes Problem gibt es eine Lösung

Und das gilt auch für das Zähneknirschen. Denn langfristig ist auch dies nicht ganz ohne, es führt zur Abreibung der Zähne und zu Kieferschmerzen. Damit es aber erst gar nicht so weit kommt, ist eine schnelle Behandlung von nöten. Wird die Symptomatik von einem selbst oder anderen beobachtet, heißt es erstmal sich schnellstens zu informieren und eine geeignete Therapie zu beginnen.

Der Gang zum Arzt ist hier erst einmal der beste Ansatz um der Ursache auf den Grund zu gehen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten um dem Knirschen entgegenzuwirken und diese reichen von der Selbstmassage bis hin zum Besuch eines Zahnarztes. Auch eine Psychotherapie wäre ein guter Ratschlag um evtl. seelischen Problemen auf den Grund zu gehen.

3 Meinungen

  1. …Meine Schwester musste auch mal zur Sprachtherapie, da sie das “ r“ nicht richtig aussprechen konnte, sie war damals 7 und es hat lediglich zwei Monate gedauert, bis sie das richtig aussprechen konnte….

  2. Franz Josef Neffe

    „Probleme ERSCHEINEN immer als SACHprobleme, aber sie SIND es nie. Sie SIND immer MENSCHLICHE Probleme.“ Dieser Kernsatz der neuen Ich-kann-Schule zeigt zuerst einmal signifikant auffällig, dass wir in Pädagogik und Therapie immer die SCHEINprobleme lösen wollen. Und damit natürlich scheitern. Leider lernen wir nichts daraus sondern versuchen nur mit noch mehr DRUCK und ggf. Tricks (=Hinterhältigkeit) das zu erzwingen, was in unseren Vorschriften als „Lösung“ steht; es ist nie die Lösung.Die Sprech- und Sprachprobleme machen da keine Ausnahme.Je mehr Therapeuten und Therapie umso größeres Problemwachstum. Das ist – bei wenigen Ausnahmen – gesetzmäßig unsere Realität.Die herrschende Wissenschaft, die nicht dienen kann und will, liefert für jedes entdeckte Problem Behandlungsschablonen. Sie checkt die Lage nach ihren vorgefertigten Symptom-Listen, die immer zu einem KRANKHEITS-BILD führen und damit in eine SCHABLONE hinein. Danach kannst Du sagen, wie Dein Problem auf Griechisch heißt und das nennt sich dann „Diagnose“. Dieses Wort bedeutet auf Deutsch: „Durchblick“.Wenn man auch nur etwas Durchblick hat, warum berichtet man Dir nicht – wie in der neuen Ich-kann-Schule – als Allererstes von Problemen, die man schon konkret gelöst hat? Kann man Dir überhaupt auf Nachfrage wenigstens einen konkreten Erfolg berichten? Warum fragt keiner danach? Warum lassen sich alle in Schablonen hineinmanövrieren, wo LEBEN doch bedeutet, ÜBER ALLE SCHABLONEN HINAUSZUWACHSEN?Was können doch Betroffene, die nach Jahren so tief in ihren Problemen stecken wie noch nie, alles über ihre Probleme dozieren? Warum können sie nach Jahren und Jahrzehnten oft keinen einzigen Satz über geglückte Problemlösung sagen? Warum versuchen sie immer mehr, anderen beizubringen, dass es nicht geht, statt selber in diesem Leben wenigstens noch einmal einen Schritt zu wagen dafür, dass es geht?Ich sage keinesfalls, dass dies bei allen so ist, aber die Zahl derer, die immer mehr wissen und dabei immer weniger können, ist nicht nur bei den Betroffenen enorm groß.Dass zu jeder wirklichen Problemlösung eine echte persönliche Entscheidung gehört, dafür führe ich als Beispiel den Sprachtherapeuten Erwin Richter – bis zum 27. Lebensjahr selbst schwerer Stotterer – an. Mit AUTOSUGGESTION in COUÉ-Qualität hat der das Problem geknackt und ist zum SOUVERÄN über seine Sprache geworden. Dieses hervorragende Werkzeug hätte ihm aber nichts genützt, wenn er sich nicht selbst zu 100% dafür entschieden hätte. Nebenbei, das sei noch angefügt, verschwand mit der Sprechstörung u.a. auch eine ärztlicherseits für unheilbar erklärte Schuppenflechte. Das zeigt mehr als deutlich, E.Richter hat seinen Erfolg der Tatsache zuverdanken, dass er NICHT PROBLEMORIENTIERT sondern LÖSUNGS- und RESSOURCENORIENTIERT gehandelt hat. Den Erfolg wünsche ich allen anderen auch.Franz Josef Neffe

  3. Es gibt sogar durchaus Überschneidungen von Psychotherapie und Logopädie. Ein Kollege von mir ist auch Hypnosetherapeut und war ganz lange spezialisiert auf die Arbeit mit Menschen, die stottern.

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