Kategorie: Wörter

Wie schreibt man das nochmal? Oft fallen uns im Alltag manche Rechtschreibregeln nicht mehr ein. Hier sorgen wir für Klarheit im Rechtschreibdschungel!

Die Schreibweise von „Orginal“ oder „Original“ ist, wie so oft, eine Frage der Phonetik. Oftmals fällt das erste „i“ in Original bei der Aussprache weg, so dass sich auch ein Fehler beim Schreiben einschleicht, von dem der Schreiber selbst nicht einmal etwas merkt.

„Vorraus“ anstelle von „voraus“ ist ein beliebter Fehler, der um sich greift. Während „voraus“ mit einem r schon immer richtig war und es auch immer noch ist, kann man die Schreibweise „vorraus“ mit zwei r zwar nicht völlig unlogisch nennen, dennoch ist sie aber falsch.

Ob man „nachwievor“ oder „nach wie vor“ schreibt, ist keine Geschmacksfrage und auch kein aus der Rechtschreibreform geborener Umstand – es gibt nur eine richtige Schreibweise, auch wenn sich die falsche erklären lässt.

„Dass“ oder „das“ am Anfang eines Nebensatzes – schwierig wird es bei der Rechtschreibung immer dann, wenn Wörter phonetisch gleich sind, also gleich oder ähnlich ausgesprochen werden, doch etwas anderes bedeuten.

„bischen oder bisschen“? Einer der schlimmen Nebeneffekte der Rechtschreibreform ist ja, dass nicht nur Verwirrung über Änderungen der Regeln besteht, sondern sich urplötzlich Fragen über die Sprachpraxis und die Herkunft der Wörter auftun, die so niemals zuvor gestellt wurden.

Ob nun „Montagmorgen“, „Montag morgen“, Montag Morgen“ oder „montagmorgen“: Die anhaltende Verwirrung durch die Rechtschreibreform macht auch vor Tageszeiten nicht halt. Dabei hat sich hier nicht einmal allzuviel geändert.

Oft leidet unser Gedächtnis ja, besonders wenn wir unter Stress stehen. Es sollte aber niemals so schweren Schaden nehmen, dass wir gar das „t“ darin vergessen und anstatt Gedächtnis einfach „Gedächnis“ schreiben.