Wo kann man Ichnusa Bier aus Sardinien kaufen?

Der Name Ichnusa leitet sich aus dem Griechischen ab, deren Eroberer in der Antike über die Mittelmeerinsel herrschten. Der Legende nach bedeutet das Wort Ichnusa „Fußabdruck“: Einst soll Sardinien von einem schweren Erdbeben verschont geblieben worden sein, weil es unter dem Fuß Gottes beschützt lag. Ihn zu ehren, gab man dem sardischen Getränk den Namen Ichnusa.

Ichnusa: das Bier Sardiniens

1912 wurde Ichnusa erstmalig im Hause Amsicora Capra gebraut, bevor es 1986 von Heineken aufgekauft und seitdem vertrieben wird. Seine Herstellung erfolgt allerdings weiterhin auf der Insel Sardinien, genauer in Assemini. Auch die originale Braustätte wird bis heute genutzt.

Der Geschmack von Ichnusa

Das sardische Bier ist ein Lager mit einem Alkoholgehalt von 4,7%. Charakteristisch ist der Mais Geschmack, den das Ichnusa trägt. Es ist sehr süffig und leicht, sodass der eine oder andere deutsche Gaumen das sardische Bier womöglich als recht dünn empfinden wird.

Die starke Hopfen Note trägt allerdings zu einem herben und recht erdigen Aroma bei. Die geschmackliche Wahrnehmung ist demzufolge bei vielen Bierliebhabern unterschiedlich. Probieren sollte man das sardische Bier allemal, besonders beim nächsten Mittelmeerurlaub.

Ichnusa Bier kaufen

Zum Kauf erhältlich ist das Ichnusa sowohl in 33cl oder 66cl Bierflaschen beziehungsweise Dosen für einen durchschnittlichen Preis von 2 €, wenn man es importiert. Das Flaschendesign in rot-weiß ist allerdings nur mäßig ansprechend.

In Deutschland kann es nahezu ausschließlich über das Internet erworben werden. Nur wenige Spezialitätenhändler führen das Ichnusa auch hierzulande. Selbst in typisch italienischen Restaurants kann man das sardische Bier nur selten trinken.

Einige Bezugsquellen:

Saporisardi (Schweiz)

Tiposarda (Deutschland)

3 Meinungen

  1. Man sollte Menschen vor Leuten warnen, die Transsexualität für widernatürlich halten. So etwas gab es schon einmal. Nämlich bis in die 70er Jahre, als es vorwiegend Psychoanalytiker waren, die Homosexualität ebenso für eine psychische Störung hielten. Mittlerweile hat sich bei Homosexualität bereits herumgesprochen, dass ein homosexueller Menschen nicht vorher heterosexuell war und dann auf Grund einer psychischen Störung „homosexuell geworden“ ist. Leider hat sich die Psychopathologisierung von homosexuellen Menschen auf transsexuelle Menschen verlagert. Hier wird heute noch behauptet, dass Menschen „transsexuell werden“ können. Leider.

  2. Ichnusa trinken ist wie Kurzurlaub auf Sardinien 😉 Ich liebe es.Ciao ciao Ossip Bachmann

  3. Bin selbst betroffen und habe lange darunter gelitten, daß es keiner verstanden hat!
    Hab von klein auf gerne heimlich Kleidung meiner Schwester angezogen.
    Ich war magisch von den Sachen angezogen und konnte es einfach nicht sein lassen, ich hab mich unglaublich wohl gefühlt, wenn ich im verborgenen ein Mädchen sein konnte.
    Meine Mutter hat mich mit 11 mal erwischt und geschimpft, das sie aus mir Hackfleisch macht wenn sie mich nochmal erwischt und ob ich schwul wäre?
    Aus verlegenheit hab ich gelacht und mit hochrotem Kopf gesagt, daß sie es nicht macht.
    Sie hat ein Hackebeil aus der Küche geholt und mir angedroht mich zu schlachten, wenn sie mich nochmal erwischt. Ich hatte damals große Angst ( meine Mutter war Fleischerin !) und hab dann umso mehr aufgepasst, daß sie mich nicht erwischt. Aber sie hat mich doch erwischt und es gab zu erst wieder Streit. Aber sie hat dann doch gemerkt, wie sehr ich drunter gelitten habe und so durfte ich dann Feinstrumpfhosen und Mädchenunterwäsche unter meiner Jungenkleidung tragen. Da war ich wie im 7. Himmel!
    Nach und nach hat sich meine Mutter daran gewöhnt, auch wenns für sie bestimmt sehr schwer war. Sie hat es dann auch tolleriert, das ich Zuhause öfter Röcke und Kleider angezogen hab. Wir waren dann bei einem Psychologen, der ihr geraten hat, es nicht zu verbieten, da es sonst zu starken Depressionen und psychischen Problemen führt und den Leidensdruck immer mehr verstärken würde.
    Also hat sie langsam angefangen es zu akzeptieren und ich hab nach und nach, nachdem sie sich damit auseinander gesetzt hat, Unterstützung durch sie erfahren.
    Ausserhalb der Schule durfte ich anziehen was ich wollte ( sie hat mich auch geschminkt und ich durfte Ohrringe und lange Haare tragen) und in der Schule hab ich um nicht zum gespött zu werden Strumpfhosen und Mädchenunterwäsche verdeckt durch meine Jungenkleidung getragen. Der schwerste Schritt war, dann später auch in Mädchenkleidung raus zu gehen und mich der Öffentlichkeit zu präsentieren.
    Es war mein größter Wunsch und ich hab es nicht bereut, es war eine sehr große Befreiung. Es kamen zwar ein paar Sprüche, aber auch Akzeptanz und Bewunderung für meinen Mut. Aber ich hab mich dabei sehr wohl gefühlt und trage auch heute sehr oft wenn mir danach ist Frauenkleidung auch in der Öffentlichkeit.
    Die Zeiten haben sich geändert und es wird heute besser toleriert, als früher.

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