Wie verbringt man seine Mittagspause effizienter?

Wer die Mittagspause als lästige Störung der Arbeit oder als ungerechtfertigtes Längerbleiben ohne Bezahlung ansieht, hat eine völlig falsche Vorstellung von Sinn und Zweck der Arbeitsunterbrechung.

Denn man profitiert in mehrerlei Hinsicht davon immens. Zum einen werden neue Energien aufgebaut, wenn man sein Hirn für eine halbe Stunde herunterfährt, zum anderen wird die Fehlerquote verringert. Ein dritter Punkt ist das Lösen körperlicher und geistiger Anspannung, die zu Krankheiten führen kann. Auch die Beschäftigung mit anderen Dingen regt die Leistungskraft an, ebenso wie die Nahrungsaufnahme, auf die man nicht verzichten sollte.

Der Arbeitgeber sollte also nicht nur aus rechtlichen Gründen seinen Mitarbeitern die Möglichkeit geben, die Pausen einhalten zu können, sondern auch aus betriebswirtschaftlichen.

Mittagspause effizient gestalten: So wirds gemacht!

1

Sinn

Der Sinn der Mittagspause liegt nicht darin, noch mehr Aktivität, Spannung oder gar Arbeit in die halbe Stunde zu pressen. Vielmehr besteht ein wichtiger Grund darin, besonders wenig zu tun, um die Batterien aufzuladen.  also,
2

Arbeitsschutz

Die arbeitsrechtlichen Voraussetzungen findet man im Arbeitszeit-Gesetz (ArbZG) in Paragraph 4 . Hiernach muss man die Pausen einhalten: 30 Minuten bei einer Arbeitszeit von mehr als sechs und bis zu neun Stunden, entweder am Stück oder auf zweimal 15 Minuten verteilt.
3

Essen

Viele verkneifen sich das Essen in der Mittagspause – ein großer Fehler. Durch die Nahrungsaufnahme gewinnt der Körper Energie zurück, die er am Vormittag verbraucht hat. Man muss aber darauf achten, was und wie viel man isst.
4

Arbeitsplatz

Unter Garantie ist eine Arbeitsunterbrechung, die man am Arbeitsplatz verbringt, so gut wie unnütz: Man kann sich weder von der Arbeit entspannen noch die Gedanken vollständig von ihr lösen. Somit ist es völlig kontraproduktiv, in der halben Stunde am Arbeitsplatz zu bleiben.
5

Ausruhen

Man muss keine Siesta über mehrere Stunden halten, doch sich nicht dem Lärm und der Hektik auszusetzen, hilft dabei, neue Energien freizulegen. Ein paar Minuten mit geschlossenen Augen auf einer Parkbank wirken bereits Wunder.
6

Anregen

Falls es die Zeit erlauben sollte, kann man sich auch mit anderen Dingen beschäftigen, die mit der Arbeit nichts zu tun zu haben – lesen beispielsweise.
7

Meditation

Den Geist frei machen, in die Weite blicken, Yoga-Übungen, Durchatmen. Meditation ist Entspannung und Anregung zur gleichen Zeit.
8

Bewegen

Wer die Mittagspause nicht am Schreibtisch oder in der Kantine verbringt, sollte ein bisschen spazieren gehen. Die Bewegung hilft bei der Verdauung und dabei die Muskeln anzuregen und bringt auch das Hirn wieder auf Tour. Sport kann auch nützlich sein, wenn man es nicht übertreibt.

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