Wie überlebe ich Weihnachten? So vermeiden Sie den Weihnachtsstress

Wenn bereits das erste Weihnachtsgebäck in den Supermärkten Stress auslöst, dann sollte man sich überlegen was man jedes Jahr zu Weihnachten falsch macht, denn die geruhsame Zeit sollte nicht zum Burnout-Syndrom führen.

Aber leider ist der Stress fast immer vorprogrammiert, denn Weihnachten beschert uns neben den alltäglichen Verpflichtungen noch viele weitere Aufgaben, wie Geschenke kaufen, den Besuch von Weihnachtsfeiern, das Kekse Backen oder der Pflichtbesuch von Verwandten. Warum tun wir uns das alle Jahre wieder an? Manchmal leiden wir an Weihnachten regelrecht.

Man steht unter dem gesellschaftlichen Druck, zu Weihnachten auf alle Rücksicht nehmen zu müssen und seinen Liebsten Freude zu bereiten. Manchmal ist es aber besser auch mal nein zu sagen, als zu versuchen es allen Recht zu machen. Das ist nicht zu schaffen und irgendjemanden stößt man dann immer vor den Kopf.

Es ist nicht leicht dem Weihnachtsstress zu entkommen, aber vielleicht hilft Ihnen dabei ja einer der folgenden Tipps.

Weihnachtsstress entkommen: So wirds gemacht!

1

Perfekte Weihnachten gibt es nicht

Befreien Sie sich von der Idee, dass Weihnachten die besinnlichsten Zeit des Jahres sein muss, der Gedanke allein kann bereits ein Stressfaktor sein. Denn das Streben nach Perfektion und Harmonie führt zwangsläufig zu Enttäuschung und Streit. Bürden Sie sich nicht auf Verwandte zu besuchen, die Sie gar nicht besuchen möchten, nur weil Sie glauben, dass zu Weihnachten alle besonders nett zueinander sein müssen.

2

Offen miteinander reden

Kein Mensch freut sich über einen Pflichtbesuch. Wenn Sie merken, dass der Besuch bei der Großtante in diesem Jahr nicht drin ist, dann sagen Sie es ihr. Mit den richtigen Worten wird Sie es Ihnen verzeihen. Schlagen Sie lieber einen Besuch Anfang des Jahres vor, wenn der ganze Trubel und Weihnachtsstress vorbei ist und man sich mehr Zeit füreinander nehmen kann.

3

Mit eingefahrenen Traditionen brechen

Mal sollte innerhalb der Familie auch offen über seine Erwartungen und Wünsche zu Weihnachten sprechen. Dann kann man gemeinsam nach Lösungen finden und sich Aufgaben teilen. Oftmals stellt sich heraus, das eingefahrenen Traditionen auch mal gebrochen werden können, weil den Familienmitgliedern vielleicht andere Dinge viel wichtiger sind.

4

Zeitmanagement

Wie bei allen Vorhaben, hilft auch bei den Weihnachtsvorbereitungen ein gutes Zeitmanagement den Weihnachtsstress zu minimieren. Fangen Sie schon früh an Geschenke zu kaufen und packen Sie diese gleich ein. Dann stehen Sie in der Adventszeit auch nicht ohne Geschenkpapier da, weil Sie das ja schon längst im November erledigt haben. Sie müssen nicht auf jede Weihnachtsfeier gehen, setzen Sie Prioritäten und einmal im Jahr Plätzchen backen reicht auch.

5

Aus vier Gängen wird einer

Man muss nicht drei Tage hintereinander ein Viergänge-Festtags-Menü zaubern. Zu Weihnachten beklagen sich sowieso alle darüber, dass zu viel gegessen wird. Der gute alte Kartoffelsalat mit Würstchen tut es dann auch und über Raclette und Fondue freut sich meist die ganze Familie. Man sollte die Zeit lieber am Tisch mit der Familie als in der Küche verbringen. Vielleicht haben auch Ihre Kindern mal Lust für Sie zu kochen? Lassen Sie es zu, dass auch mal etwas schief gehen kann.

6

Jugendlichen ihren Freiraum lassen

Auch wenn Sie es sich noch so sehr wünschen mit Ihren Kindern einen harmonischen Abend am Kamin zu verbringen und zusammen den Tannenbaum zu schmücken, müssen Sie Jugendlichen ihre Freiräume lassen. Akzeptieren Sie, dass sich Ihre Kinder lieber mit Freunden treffen und nutzen Sie diese Zeit für sich.

Tipps und Hinweise

  • Wenn Sie dem Trubel gänzlich aus dem Weg gehen wollen, dann fahren Sie mit Ihrer Familie über Weihnachten in den Urlaub und lassen sich verwöhnen.

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