Wie kann man die Zeit zwischen Schule und Lehre sinnvoll nutzen?

Gerade wenn die Lehre nicht gleich nach dem Schulabschluss angetreten werden kann, möchten Jugendliche die Zeit zwischen Schule und Lehre sinnvoll nutzen. Ob es nun daran liegt, dass noch kein Ausbildungsplatz gefunden ist oder die Wartezeit bis zum neuen Anfang überbrückt werden muss – einfach nur in der Sonne liegen und Abwarten ist auf Dauer unbefriedigend und macht schlechte Laune. Wie jedoch gestaltet man diese Zeit möglichst sinnvoll? 

Zeit zwischen Schule und Lehre sinnvoll nutzen: So wirds gemacht!

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Wenn ein ganzes Jahr bleibt…

Besonders schwer fällt das Warten, wenn noch kein Ausbildungsplatz gefunden ist und ein ganzes Jahr „Leerlauf“ droht. Doch gerade diese Zeit lässt sich mit dem Bundesfreiwilligendienst gewinnbringend nutzen.Zum einen bietet sich mit dem Bundesfreiwilligendienst die Möglichkeit, sich sozial zu engagieren. Ähnliches bieten die Programme „Freiwilliges soziales Jahr“ (FSJ) und „Freiwilliges ökologisches Jahr“ (FÖJ), die nach wie vor angeboten werden. Zum anderen aber – und das ist deutlich interessanter – bieten diese Programme auch die Möglichkeit, in Berufe hinein zu schnuppern, für die vielleicht noch kein Ausbildungsplatz gefunden werden konnte. Das hebt die Chancen in der nächsten Bewerbungsrunde enorm und bietet somit eine perfekte Berufsvorbereitung.
Bewerbungen auf Plätze für FSJ und FÖJ müssen nicht immer lange Zeit im Voraus eingereicht werden. Oft sind auch „Last Minute“ noch attraktive Stellen zu haben.
Nähere Informationen gibt es auf www.bundesfreiwilligendienst.de

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Die letzten „großen Ferien“

Natürlich kann man auch die Zeit zwischen Schule und Lehre auch nutzen, indem man sich einen klassischen Sommerjob sucht – etwa Eis verkaufen auf einer Nordseeinsel oder Sonnenliegen vermieten im Mittelgebirge. Nach wie vor ist Jobben die lukrativste Art, sich beruflich umzusehen, ohne dabei seine Zeit zu verschwenden.
Jobvermittlungen gibt es unter Anderem auf www.deinferienjob.eu, www.gelegenheitsjobs.de und www.ferienjobs4u.de

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Nach der Schule ist vor der Schule

Eventuell ist es auch eine gute Idee, die „Ruhe vor dem Sturm“ zu nutzen um einige Bildungslücken zu schließen. Anhand der Schulmaterialien für die Berufsschule sollte sich leicht erkennen lassen, welche ungeliebten Fächer einem in der Lehrzeit wieder begegnen. Indem man fehlendes Wissen in diesen Fächern noch einmal nachholt, erleichtert man sich selbst den Einstieg in die Lehre – und nimmt sich somit unnötigen Stress, der später kommen würde, bereits vorher ab.

Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Hallo,

    ich finde die Zeit wird am besten genutzt, wenn man in der Zeit bereits etwas tut. Ein Sprachkurs, oder ein Soziales Jahr ist genau der richtige Ansatzpunkt. Es gibt so viele Dinge die man machen kann. Nichts machen hilft jedoch nicht. Im Gegenteil. Wer in der Zeit schon beweist, dass er etwas leisten kann, qualifiziert sich aus meiner Sicht einfach viel besser für eine Ausbildungsstelle danach.

    freundliche Grüße
    Ramona

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