Welche Therapie hilft gegen Depressionen im Alter?

Depressive Menschen über 50 erleben im Alter dieselben Symptome wie junge Menschen:

  • Konzentrations- und Schlafstörungen
  • Kopf- und Gliederschmerzen
  • Gewichtsverlust
  • Antriebslosigkeit, Traurigkeit
  • Empfindungslosigkeit

Allerdings klagen sie viel mehr über die körperlichen Beschwerden als über die seelischen.
Nicht länger wird von Altersdepressionen gesprochen, weil sich das Leiden von Alten und Jungen nicht merklich unterscheidet. Weder treten Depressionen im Alter häufiger auf, noch leiden sie unter einer anderen Symptomatik.

Therapie gegen Depressionen im Alter: Schwierigkeiten und Herausforderungen

Der Arzt muss in jedem Fall einzeln entscheiden, ob medizinische Therapien dem Patienten zuzumuten sind. Denn alte Menschen haben neben Depressionen mit vielen anderen Krankheiten zu kämpfen, für welche sie Medikamente einnehmen müssen. Eine Vermischung von Inhaltsstoffen kann zu bösen Nebenwirkungen führen.
Die tatsächliche Wirkung der Medikamente kann auch deshalb von der beabsichtigten Wirkung abweichen, weil die Organe bereits geschwächt sind und anders ansprechen. Alles in allem müssen Ärzte also viel mehr auf mögliche Nebenwirkungen achten.

Therapiemöglichkeiten bei Depressionen im Alter

Es gibt Sozio- und Psychotherapien, welche auf persönliche Gespräche, soziale Kontakte und das Einüben von Verhaltensformen setzen, und medizinische Therapien. Eine Therapie gegen Depressionen im Alter sollte die Behandlungsmethoden miteinander verbinden, soweit der Gesundheitszustand des Patienten dies zulässt.

Medizinische Therapien:

Trizyklische Antidepressiva haben sehr viel mehr Nebenwirkungen als moderne Medikamente. Natürliche Substanzen wie Johanniskraut sind da schon verträglicher. Ihre Wirkung gilt inzwischen als wissenschaftlich erwiesen. Phytopharmaka – aus Pflanzenstoffen hergestellte Medikamente – können leichte bis mittelschwere Depressionen bekämpfen.
Die Dosierung wird, um Nebenwirkungen besser abzuschätzen, schrittweise erhöht.
Bei Therapieformen, die ohne Medikamente arbeiten, setzen Ärzte auf die Stärkung des sozialen Miteinanders, des Selbstwertgefühls und andere psychische Eigenschaften. Medikamente können physische Phänomene behandeln, aber nicht innere Einstellungen dauerhaft beeinflussen und stabilisieren.

Psychotherapie:

Sie wird einzeln, im Paar, in Gruppen oder mit der gesammelten Familie durchgeführt. Bewährt haben sich Verhaltenstherapien, in welchen sich Patienten vorteilhaftere Verhaltensweisen angewöhnen sollen, welche die Chancen auf Glücks- und Erfolgserlebnisse verbessern sollen. Auf diesem Wege kann ein neues Selbstwertgefühl verankert werden, die Patienten können ihr Leben von einer anderen Seite kennen lernen. Dadurch sollen auch Ängste, die im Alter erstmals auftauchen können, abgebaut werden.

Soziotherapie:

Alte Menschen, die sich isoliert haben, sind für Hilfsangebote schwer zu erreichen. Das macht offensichtlich, worum es in der Soziotherapie geht: um die Wiederaufnahme alter Interessen und Kontakte sowie neue Kontaktherstellung. Besonders gut eignen sich hierfür gruppentherpeutische Betreuungsformen, in welchen sich Kontakte fast von allein ergeben können.
Besonderheiten liegen also weniger in der Art der Depression als in den Eigenheiten, die das Alter mit sich bringt. Ältere Menschen sind körperlich geschwächt und haben eine geringere Aufmerksamkeitsspanne. Danach müssen Therapien ausgerichtet sein:

  • kürzere Therapiesitzungen
  • kleinere Gruppen
  • langsameres Tempo
  • häufigeres Wiederholen der Themen
  • mehr Gedächtnishilfen gegen die verkürzte Aufmerksamkeitsspanne

Eine Therapie gegen Depressionen im Alter hat Aussicht auf Erfolg. Um Erfolg zu haben, muss sie aber die besonderen Bedürfnisse und Schwächen alter Menschen berücksichtigen. Einen Vorteil haben alte Menschen gegenüber ihren jüngeren Leidensgenossen jedoch, und darauf können sie sich verlassen: ihre Lebenserfahrung.

Weiterführende Links:

http://www.medizinfo.de/kopfundseele/depression/depralt.htm

http://www.altenpflegeschueler.de/krankheiten/altersdepression.php

http://www.schoen-kliniken.de/ptp/medizin/psychosomatik/khb/depressionen/therapie/art/02066/

2 Meinungen

  1. Ich habe ziemlich lange mit Depressionen zu kämpfen gehabt. Als ich nach Büchern darüber gesucht habe bin ich auf eins der besten eBooks gestoßen! Ich hatte mir vorher schon 2 eBooks gekauft. Aber das was ich zuletzt gefunden habe war das beste von allen!

    Falls es euch interessiert, hier mal der Link:
    http://depressionen.beste-ratgeber-ebooks.de

    Gruß
    Janine

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    Janine

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