Was verbirgt sich hinter Bikram Yoga oder Hot Yoga?

Der Name Bikram Yoga geht auf den Gründer Bikram Choudhury zurück, welcher diese Yoga-Serie seit 35 Jahren in den USA unterrichtet. Bikram Yoga ist eine Kombination aus Training für Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Es ist eine sehr sportliche Yoga-Form ohne Gesänge u.ä., die sich besonders für Yoga Anfänge eignet. Bikrams Leitsatz: „Es ist nie zu spät, es ist nie zu schlimm, Sie sind nie zu alt, Sie sind nie zu krank um mit Yoga anzufangen!“

Bikram Yoga-Hot Yoga

Bikram basiert auf klassische Hatha Yoga Übungen, die bei einer Raumtemperatur von ca. 40°C und einer Luftfeuchtigkeit von 40-60% ausgeführt werden. Deshalb wird es auch Hot Yoga genannt. Die Temperatur soll indischen Wetterverhältnissen nachempfunden werden. Die Wärme unterstützt die tiefe Muskel-, Bänder- und Sehnenarbeit, was sanft und schonend für den gesamten Bewegungsapparat ist. Die Hitze hilft den Kreislauf anzuregen, den Stoffwechsel und die Fettverbrennung zu erhöhen und fördert durch das intensive Schwitzen die Entgiftung des Körpers.

Die Yoga Asanas im Bikram Yoga

Die Asanas im Bikram sind immer gleich: 26 Übungen werden während einer 90-minütigen Einheit absolviert. Jede Asana ist in zwei Sets aufgeteilt, zwischen denen die Muskulatur kurz gelockert wird. Die Übungen sind so aufeinander abgestimmt, dass jede Yoga-Position den Körper auf die nächste Übung vorbereitet.

Die Pranayama-Atmung leitet die Aufwärmphase ein, indem der Kreislauf stimuliert und die Muskeln im gesamten Körper geweckt werden. Der erste Teil der Bikram-Stunde besteht aus Standübungen, die in erster Linie der Balance dienen. Anschließen werden Tierformen zur Steigerung der Beweglichkeit nachgeahmt, wie die Kobra, die Heuschrecke und das Kamel.

Im Idealfall sollte man Bikram zwei bis dreimal pro Woche ausüben. Erste Erfolge merkt man bereits nach wenigen Übungsstunden.

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