Vitamin K: seine Eigenschaften, Vorkommen, richtige Dosierung und mehr

Vitamin K ist fettlöslich und lichtempfindlich, daher sollten Sie Nahrungsmittel, welches dieses Vitamin enthalten, am besten dunkel lagern, z.B. in Schränken oder im Kühlschrank. Das Vitamin wird auch Phyllochinone genannt. Sein Vorkommen ist in verschiedenen Lebensmittelgruppen wissenschaftlich gesichert und der tägliche Bedarf kann relativ leicht durch die Nahrung gedeckt werden.

Vitamin K: Alles Wissenswerte!

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die tägliche Dosis

Empfohlen werden täglich mindestens 65 µg Vitamin K für Frauen und 80 µg für Männer, für Kinder pro Tag 10 µg pro Kilogramm Körpergewicht.

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natürliches Vorkommen

Dieser Vitalstoff ist reichlich vorhanden in Leber, Grünkohl, grünem Gemüse, Eiern, Zwiebeln, Haferflocken, Kresse, Tomaten sowie Kiwis, außerdem in Milchprodukten und Fleisch.

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Was sind mögliche Mangelerscheinungen?

Bei hohen Dosen von Vitamin A und E kann ein Mangel von Vitamin K auftreten, da die beiden ersten Vitamine letzterem entgegenwirken und es gewissermaßen neutralisieren. Spezielle Mangelerscheinungen können im Bereich der Blutgerinnung auftreten.

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Wie wirkt Vitamin K ?

Das Vitamin ist im menschlichen Körper nötig für den Knochenstoffwechsel, die Zellwachstumsregulation und die Entwicklung der Blutgerinnungsfaktoren (dies ist vor allem wichtig bei Verletzungen, da ohne eine Blutgerinnung die Gefahr besteht zu verbluten). Wissenschaftlich umstritten ist, ob dieser Vitalstoff auch vor Arterienverkalkung schützt.

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Mögliche Folgen einer Überdosierung

Hier ist besondere Vorsicht geboten: In dauerhaft hohen Dosen ist das Vitamin giftig, es kann zu Hitzewallungen, Nierenkrankheiten oder Blutungen führen.

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Wer hat einen erhöhten Bedarf ?

  1. Ein erhöhter Bedarf dieses Vitalstoffs besteht bei Säuglingen, starkem Alkoholkonsum sowie bei der Einnahme von Antibabypille, Abführmitteln und Antibiotika. Aber auch hier sollte man die Dosierung nicht übertreiben wegen der oben beschriebenen Vergiftungsgefahr.
  2. Gestillte Säuglinge sind gelegentlich dem eher seltenen Risiko eines medizinisch bedeutsamen Vitamin-K-Mangels mit der Gefahr gefährlicher Hirnblutungen ausgesetz, daher wird weltweit für Säuglinge eine entsprechende Prophylaxe empfohlen. Hierzulande wird sie zumeist durch orale Gaben von 3 x 2 mg zur Geburt, anschließend nach etwa einer Woche sowie erneut nach vier bis sechs Wochen dosiert.

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