Unerledigtes anpacken, statt vor sich herschieben!

Jetzt habe ich eine neue Aufgabe übernommen. Ich schreibe für German blogs in der Coaching-Abteilung mit Monika Scheddin und Heinz-Detlev Scheer.

Die Aufgabe lautet: Jede Woche 1 – 2 Blogs schreiben zu Themen, die berufliches und privates Leben erleichtern. Schön, ich freue mich drauf und nehme es mir für die nächste Woche vor.

Die Zeit und damit die Woche vergeht: Nichts ist geschrieben!

Zwischendurch denke ich „eigentlich müsstest Du noch…!" und „über welches der vielen Themen soll ich schreiben?" und „wird das erste Thema auch nützlich?" und „entspricht die Qualität auch den Erwartungen?"

Tatsächlich: Ich fange an und speichere den Entwurf.

Eine wunderbare Woche: unerwartete Kundenanfragen. Nichts geschrieben. „und ich stehe im Wort!". Mach mich wieder dran ans Internet und finde den Entwurf nicht mehr.

„Ja, ja, auch ein Coach plagt sich mit den Alltagsproblemen seiner Kunden!"  PANIK! PANIK!

Ich rufe mich zur Ordnung: „Gunter, Besinne Dich auf Deine Kompetenz! Also:

1.)        Innehalten und kleine Pause einlegen.

2.)        Analysieren und verstehen, was gerade ist.

3.)        Lösungswege finden.

4.)        Entscheiden für einen Ablauf.

5.)        T U N .

6.)        Reflektieren und Bilanzieren

zu 1.) Innehalten und kleine Pause einlegen:

Ehe der Mensch in Aufregung drauflosarbeitet ist es sicherlich nützlicher innezuhalten, zu entspannen (im nächsten Blog kommen drei Entspannungsvorschläge) und dann überlegt und gezielt zu arbeiten.

zu 2.) Analysieren und verstehen, was gerade ist:

Eine neue Aufgabe („Schreiben für Germanblogs") ist dazu gekommen. Viele Aufgaben stehen an. Die Zeitprioritäten sind nicht entsprechend gesetzt und der Aufgabe wurde noch kein Platz im Wochenplan zugewiesen. Eine neue Gewohnheit (Im übernächsten Blog kommt das Thema günstige Gewohnheiten bilden), für diese Art zu schreiben, ist noch nicht herausgebildet. Die dazugehörige Systematik im Denken und Handeln ist noch nicht eingerichtet. Folglich laufen störende Gedanken aus früheren Zeiten („Was denken die Kollegen? Bist Du gut genug? …") ungehindert durch.

zu 3.) Lösungswege finden:

a)         Zielgefüge neu austarieren.

b)         Die Frage beantworten: Will ich die Aufgabe als Herausforderung mit Freude annehmen?

c)         Bewusst werden, wie frühere Schreibaufgaben erledigt wurden.

d)         Ich schaffe mir eine Gewohnheit, d. h. einen Ablauf, der

–  es mir leicht macht

–  mich anregt.

e)         Ich rufe mir in Erinnerung, wie ich Aufgaben gut erledigt habe.

    • – Ich nehme mir Zeit.
    • – Ich bleibe dran.
    • – Ich wehre Störer ab.

f)         Förderliche und hinderliche Gedankenmuster identifizieren.

zu 4.) Entscheiden für einen Ablauf

a)  Mein „eigenes ungünstiges Verhalten" als Aufhänger und exemplarisches Beispiel nehmen.

b)  Anfangen.

c)  Zeit reservieren.

d)  Neinsagen. (Wird ein eigenes Thema werden.)

e) Korrigieren und Dranbleiben.

f) Kollegen zum Lesen geben.

zu 5.) TUN

Geschieht gerade.

zu 6.) Reflektieren und Bilanzieren

Ich gebe mir Zeit zum drüber nachdenken. Dafür werde ich mein Arbeitsblatt „Selbstreflektion in 10 Minuten". (Wird in einem der nächsten Blogs vorgestellt.)

2 Meinungen

  1. > „Ja, ja, auch ein Coach plagt sich mit den Alltagsproblemen > seiner Kunden!“Das kann ich nur unterschreiben ;-)Vielen Dank für den spannenden Beitrag.

  2. Wirklich toller Beitrag – vor allem der Abschluss. Das erinnert mich an eine schöne Definition, die ich einmal in einem Vortrag gehört habe: Erfolg buchstabiert man so: T – U – N.

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