Das hat mich schon umgehaun, als ich las, dass jemand sich von 130 Kilo nicht runtergehungert hat, um sich später mit Chips und Kola wieder aufzupäppeln, sondern langsam aber kontunuierlich (mit Zwischenstopps bei 106 kg und 99 kg) sein Gewicht abbaute, um dann auf einen 10km Lauf und später einen Triathlon zu trainieren. Zuerst dachte ich: total extrem, erst extrem schwer, dann extrem Fitness-Junkie. Aber „der Typ“ ist eher extrem normal und nun auch extrem zufrieden.
Der Startschuss war am „schwersten“, denn er hatte eigentlich keine Ahnung, wie er sein Ziel – abzunehmen – erreichen sollte. Aber im Netz der unendlichen Möglichkeiten gibt es auch unendlich viel Auswahl und Hilfe. Er suchte sich ein Programm zum online abnehmen und ließ sich inspirieren. Der Anfang lief vielversprechend, er nahm recht zügig ab und fing auch wieder mit Sport an. Aber das allein reichte ihm nicht: Bücher mussten her, mehr Informationen, noch abgestimmtere Essenspläne, eigene Fitnessgeräte und das böseste, was er sich antat war: er hat es allen seinen Freunden und Bekannten erzählt „Ich nehm jetzt ab!“. Keiner hat´s geglaubt, aber seine Motivation hat das in die Höhe getrieben.
Er hat es durchgehalten ein ganzes verfluchtes Jahr und sich dabei auch manchmal ganz schön gequält. Aber „Jammern hilft nicht“ war seine Devise.
Mittlerweile ist er bei seinem Wunschgewicht von 88kg und nebenbei noch Ernährungs- und Fitnessexperte und sieht verdammt gut aus, was seiner Freundin manchmal gar nicht so passt. Als Vorbild für die Kampagne des Gesundheitsministers wäre er auf jeden Fall prädestiniert.
Da ich weiss, dass die Blogger-Szene skeptisch und gegen Werbeinformationen unempfindlich ist oder diese als Blasphemie des reinen Wortes verurteilt, werde ich den Namen des Internet-Programms, das dem Protagonisten bei seinem Unterfangen hilfreich zur Seite stand hier nicht hochlobend posten, sondern nur auf Anfrage per e-Mail den Interessierten zusenden.