The Cranberries mit ‚Roses‘ in die musikalische Zukunft?

Die Musikwelt kennt sie für Hits wie Zombie oder Linger. Die irische Alternative-Band The Cranberries prägten die Rockmusik der 90-er Jahre und verkauften an die 38 Millionen Platten. Grund genug, sich erst zu trennen und dann 2007 wieder zueinander zu finden. Erst heimlich, 2009 dann ganz offiziell. Sehr brav, Fans der Band freuen sich. Am 24. Februar 2012 erschien das neue Album Roses. Neues Altes von den Moosbeeren?
Das waren sie:
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The Cranberries bleiben sich treu

Die irische Rockband erschafft auf ihrem neuen Album nichts Neues. Aber das Alte wird auch noch gern gehört. Sie sind schlichtweg, trotz langer Pause, sie selbst geblieben. Und das schafft nicht jede Band. Das Album ist geprägt von Balladen im gewohnt rockigen Cranberrie-Stil. Das Hauptthema lässt sich schnell auf den Punkt bringen: Liebe, Liebe und ach ja, ganz viel Liebe. Das aufbereitet mit Classic Rock, Pop und Folk. Ja, Fans. Ihr dürft an dieser Stelle ausrasten: The Cranberries sind tatsächlich zurück!
Aber kommen wir wieder zum informativen Teil. Der Opener vom Album nennt sich Conduct. Der Einsatz von Streichern und Percussions in Verbindung mit einem sehr einfühlsamen Text, sind The Cranberries aus der Vergangenheit. Tomorrow ist dafür schneller, zurückhaltend im Gitarrensound. Oft dominieren Stellen mit Synthesizer, die dem Album einen Hauch Moderne im Klang verleihen. Show me ist Folkrock pur, Roses als Schlüsselsong fasst alle Songs auf dem Album zusammen. Romantisch, dramatisch, verträumt, der perfekte Song bei Regenwetter. Der Kreis wird geschlossen, das Werk ist getan, die Rosen sind verwelkt.

Das sind sie:
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Von Rosen und neuer Energie dank Auszeit

Die Moosbeeren liefern ein wirklich passables Album ab. Was Fans euphorisiert, wird Kritiker zumindest zufrieden stellen. Die musikalische Zukunft der Band sollte sich mit Roses ein Stück weit gefestigt haben. Der Sound des neuen Werks baut auf Altem auf, wird aber in guter Form mit neuen Klängen angereichert. Das Album ist handgemachte Musik in routinierter Struktur. Routine, die nicht langweilt, sondern wieder einmal bestätigt, dass neues Altes sich gut anhören kann. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Cranberries sich während ihrer Bandpause auf externen Pfaden bewegt haben. Sängerin Dolores nahm beispielsweise in der „Auszeit“ zwei Alben auf. Geschadet hat dies sicher nicht.

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Eine Meinung

  1. ich fand die Cranberrys schon früher RICHTIG gut!!, Ich freue mich auf jeden neuen Song von denen!greetz

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