Stimmt’s oder stimmt’s nicht? Beauty-Mythen unter der Lupe

Schokolade macht Pickel, häufiges Haarewaschen macht das Haar fettig – Mythen wie diese rund um unsere vermeidliche Schönheit kursieren seit Jahrzehnten durch unsere Köpfe. Aber welche stimmen und welche nicht?


Hier ein guter gemeinter Ratschlag von Mama oder dort ein Beauty-Geheimnis von der besten Freundin: Weisheiten rund um das Thema Schönheit gibt es viele. Auch im Internet wimmelt es von ihnen. Das Problem: Nicht alle Behauptungen sind wahr …

Täglich 100 Bürstenstriche lassen Haare glänzen

Das ist wahr, denn dabei wird unsere Haarstruktur geglättet, sodass die Haaroberfläche das Licht besser reflektiert. Ein weiterer Vorteil: Das natürliche Haarfett, das nebenbei die empfindliche Schuppenschicht schützt, gelangt durch das Bürsten vom Ansatz in die Spitzen.

Gezupfte Augenbrauen wachsen kaum nach

Das stimmt nicht wirklich. Zwar haben einige Frauen das Glück, dass mehrmals gezupfte Haare dünn nachwachsen oder in einigen Fällen gar nicht mehr nachkommen. Das ist aber eher selten der Fall und tritt, wenn überhaupt, auch erst nach mehrmaligem Zupfen über Monate oder Jahre ein. Bei anderen Frauen wachsen die Haare immer wieder in derselben Stärke nach.

Von Schokolade bekommen wir Pickel

Das stimmt nicht! Für Pickel ist die genetisch bedingte Talgdrüsengröße und -anzahl verantwortlich. Hormone regen die Talgproduktion an, bei bakterieller Besiedlung kommt es zu Entzündungen und Unreinheiten. Also gibt es grundsätzlich keine Lebensmittel, die Pickel auslösen – es sei denn, man schmiert sie sich auf die Haut …

Stress sorgt für graue Haare

Das kann schon sein. Das Ergrauen unserer Haare ist zunächst aber ein reines Altersphänomen. Ursache ist die zunehmende Ermüdung der Melanozyten, die das natürliche Haarfarbpigment Melanin in den Haarwurzeln produzieren. Man weiß aber mittlerweile, dass die Produktion auch durch unseren Hormonhaushalt beeinflusst werden kann. So können also auch psychische Belastungen wie Stress das Ergrauen vorantreiben.

Zu viel Mascara schadet den Wimpern

Jein! Generell ist Mascara kein Problem für unsere Wimpern. Wichtig ist nur, dass man sich abends gut abschminkt. Dabei aber bitte nicht rubbeln – das schadet den Wimpern. Wasserfeste Mascaras schaden den Wimpern bei täglicher Nutzung aber tatsächlich. Da man ihn nicht ganz abschminken kann, fallen beim Abschminken gerne mal mehr Wimpern aus als nötig. Hier ist Babyöl besser zum Abschminken geeignet!

Foto: Thinkstockphotos, 78652926, Pixland, Jupiterimages

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