So lief der Zweitligaauftakt

So lief der Zweitligaauftakt

Nach Kaiserslauterns überzeugendem Auftaktsieg in Duisburg kam auch der große Aufstiegsfavorit RB Leipzig zu einem Auswärtserfolg – wenn auch etwas glücklich. Braunschweig, Paderborn und Karlsruhe mussten Pleiten einstecken. Hier erfahren Sie alles zum Auftakt in der Zweiten Bundesliga!

Am Freitagabend hatte 1. FC Kaiserslautern mit einem überzeugenden 3:1 beim Aufsteiger MSV Duisburg gewonnen und dabei die Gastgeber in die Schranken gewiesen. Ungleich glanzloser fiel dagegen der 1:0-Auftaktsieg vom großen Aufstiegsfavoriten RB Leipzig beim FSV Frankfurt aus. Marcel Sabitzer machte in der 55. Minute das Tor des Tages. Bei seinem Comeback als Trainer musste auch Ralf Rangnick Schwächen bei seiner Mannschaft einräumen, die für über 15 Millionen Euro verstärkt wurde: „Wir haben in allen Bereichen noch Luft nach oben und müssen uns überall verbessern“, so Rangnick, der aber auch feststellte: „Wenn ich die Wahl hätte, entweder 30 Prozent besser spielen und nur 1:1 oder den knappen Sieg, dann nehme ich doch lieber das.“ Sein Frankfurter Gegenüber Tomas Oral, der in der Saison 2010/2011 als RB-Coach fungiert hatte, war konsterniert: „Das ist eine bittere Niederlage. Wir waren heute die bessere Mannschaft.“

Fehlstarts für Paderborn und Braunschweig

Zumindest stimmte bei RB Leipzig das Ergebnis – im Gegensatz zu Bundesligaabsteiger SC Paderborn: Durch eine 0:1-Heimniederlage gegen den VfL Bochum ging der Zweitligaauftakt für die enttäuschenden Ostwestfalen gründlich daneben. Vor allem in der Offensive brachte das Team des neuen Trainers Markus Gellhaus kaum gefährliche Aktionen zustande – und hinten fälschte Marvin Bakalorz einen Kopfball des Bochumer Neuzugangs Janik Haberer in der 61. Minute ins eigene Tor ab. Auch bei der Braunschweiger Eintracht herrschte nach dem 1:3 gegen den SV Sandhausen Ernüchterung. Zwar gingen die Gastgeber in der 29. Minute durch Hochscheidt in Führung, aber dann drehte Sandhausen das Spiel komplett: Hübner (31.), Wooten (41.) und Bouhaddouz (65.) sorgten für den überraschenden Auswärtsdreier für Sandhausen, das mit einem Abzug von drei Punkten wegen Verstößen gegen die Lizenzierungsordnung in die Saison gestartet war – diese Hypothek ist schon mal getilgt.

Remis am ausverkauften Millerntor

Auch der Karlsruher SC, in der Relegation im Mai nur ganz knapp am Hamburger SV gescheitert, verlor am Samstag sein Auftaktspiel: Stiepermann erzielte in der 89. Minute das Tor des Tages für die SpVgg Greuther Fürt. Aufsteiger Arminia Bielefeld kam beim FC St. Pauli zu einem 0:0, dabei waren die Ostwestfalen in der Schlussphase dem Sieg näher als die Gastgeber aus Hamburg. St. Pauli präsentierte sich besonders im Sturm erschreckend harmlos, konnte sich aber mit 29.546 Zuschauern wenigstens über einen neuen Rekordbesuch am fertiggestellten Millerntor freuen. In Berlin sah es lange nach einem Heimsieg für Union aus, ehe Ex-Hannover-Stürmer Ya Konan mit dem späten Ausgleich der Düsseldorfer Fortuna wenigstens einen Punkt rettete. Spät fiel auch der einzige Treffer in Heidenheim – Kraus köpfte eine Ecke fünf Minuten vor Schluss zum Siegtreffer für den 1. FC Heidenheim in die Maschen, der TSV 1860 München, in der letzten Saison erst in der Relegation gerettet, war geschlagen.

Zum Abschluss regierte am Montagabend in Freiburg der Wahnsinn: Neun Tore gab es in der Partie SC Freiburg gegen den 1. FC Nürnberg, 6:3 lautete das Endergebnis in einem spektakulären Spiel. 4:0 hatten die Breisgauer schon geführt – Petersen erzielte dabei mit einem lupenreinen Hattrick die Tore Eins bis Drei. Zwar startete der „Club“ noch eine Aufholjagd und konnte auf 4:3 verkürzen, dann aber sorgte Freiburg mit dem 5:3 durch Philipp in der 61. Minute wieder für klare Verhältnisse, ehe Schuster kurz vor Schluss sogar noch den sechsten Freiburger Treffer markierte.

Bildherkunft: Thinkstock, 475170552, iStock, g-stockstudio

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