So können Sie Kreativität fördern

Kreativität ist sehr wichtig, sei es bei Kindern oder Erwachsenen. Selbst Menschen, die keinem ausgesprochen kreativen Hobby nachgehen oder in einem der kreativem Berufe tätig sind, brauchen Kreativität in Alltagssituationen, um Probleme zu lösen. Intelligenz entwickeln und fördern hängt ebenfalls eng zusammen mit der Kreativität. Hier sind einige Tipps, wie Sie Kreativität fördern können – bei sich und anderen.

Kreativität fördern: So wirds gemacht!

1

Perspektivwechsel

Wechseln Sie öfter mal die Perspektive, das hilft, eingefahrene Denkmuster hinter sich zu lassen. Steigen Sie im Bus eine Station später aus, gehen Sie auf Entdeckungstour oder besichtigen Sie Sehenswürdigkeiten in Ihrer Stadt, die Sie noch nicht kennen. Probieren Sie im Restaurant ein neues Gericht. Versuchen Sie stets, ein Problem aus möglichst vielen Blickwinkeln zu betrachten.

2

Teamarbeit

Kreativität fördern, das geht gut, wenn man sich zusammen tut. Wenn möglich, arbeiten Sie im Team an einer kreativen Aufgabe. Dadurch erhält die ganze Gruppe mehr Ideen, zum Beispiel mit einem Brainstorming. Falls Sie allein kreativ werden wollen, sprechen Sie zumindest mit anderen Leuten darüber. Treten Sie, wenn möglich, in Kontakt zu kreativen Menschen – denn Kreativität überträgt sich.

3

Ideen festhalten

Führen Sie regelmäßig ein Tagebuch oder Notizbuch, in dem Sie Einfälle und Ideen festhalten. Oft hat man gute Ideen in ganz unterschiedlichen Situationen, vergisst diese aber schnell wieder, wenn man sie nicht festhält. Am besten ist es, immer ein kleines Notizbuch dabei zu haben.

4

Ordnung ist das halbe Leben

Auch wenn es schwer fällt, lassen Sie so wenig Arbeit wie möglich liegen und räumen Sie regelmäßig Ihren Schreibtisch auf. Herumliegende Arbeit behindert die Kreativität. Gewöhnen Sie sich an, langweilige Arbeiten nicht allzu lange aufzuschieben, dann haben Sie den Kopf besser frei für andere Dinge.

5

Entspannung fördert Kreativität

Machen Sie immer mal wieder Visualisationen (auch Traumreisen genannt) oder Meditationen. Dabei gelangen Sie mit etwas Übung in einen wunderbar entspannten Zustand, in dem Ihnen bestimmt gute Ideen einfallen.

6

Denksport

  • Machen Sie Denksport, um ihre grauen Zellen anzuregen – mit kniffligen Rätseln, Knobelspielen, Sudoku oder Kreuzworträtseln.
  • Vielleicht kennen Sie diese kleinen mehrteiligen Formen aus Holz, welche man zusammen setzen muss zu einer einzigen Form. Hier wird nicht nur der Geist trainiert, sondern auch der Tastsinn.
  • Oder lesen Sie öfter Bücher in einer Fremdsprache, die Sie beherrschen und sehen Sie Filme in der Originalsprache – am besten ohne Untertitel. Auch das regt den Geist an.

7

Mindmap

Machen Sie Mindmaps zu einem Problem, das Sie lösen möchten. Das geht so: Sie schreiben einen zentralen Begriff auf die Mitte eines Blattes und schreiben dann alle möglichen Begriffe, Querverbindungen, Ideen und weitere Aspekte rundum auf. Hängen Sie die Mindmap gut sichtbar auf und tragen Sie immer wieder Begriffe ein, wenn Ihnen neue Einfälle kommen. So erfassen Sie die Aufgabe ganzheitlich.

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Wenn gar nichts mehr geht

Bei einer kreativen Blockade sollten Sie sich am besten nicht weiter in Ihre Aufgabe verbeißen. Machen Sie eine Pause, falls nötig auch einen oder mehrere Tage. Gehen Sie einer anderen Beschäftigung nach, die am besten gar nichts mit der Aufgabe zu tun hat, lenken Sie sich ab. Denken Sie nicht ständig über das Problem nach.

9

Die Umgebung

Richten Sie sich so ein, dass Sie sich wohl fühlen. Gehen Sie dabei nach Ihrem Gefühl, nicht nach Ratschlägen von Bekannten, Verwandten oder gar Einrichtungs-Experten oder Ratgeberbüchern. Eine Umgebung, die einem gefällt, hilft bei der Förderung der Kreativität.

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Werten Sie nicht

Zensieren und bewerten Sie Ihre Einfälle nicht – lassen Sie zumindest am Anfang alles zu, auch skurille, schräge oder völlig abgedrehte Ideen. Das ist übrigens auch ein wichtiges Prinzip beim Brainstorming. Denn nur so kommt man überhaupt auf originelle, einzigartige Ideen.

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Bewegung

Regelmäßige Bewegung trainiert nicht nur den Körper, sondern auch das Hirn, weil so mehr Sauerstoff ins Gehirn gelangt und es besser durchblutet wird. Viele kreative Menschen haben oft gerade dann gute Einfälle während sie sich bewegen, und sei es „nur“ bei einem Spaziergang. Bewegungsspiele, Sport oder auch Rollenspiele können übrigens (nicht nur) bei Kindern auch die Kreativität fördern.

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kreative Hobbies

Kreative Hobbies können die Kreativität auch in anderen Lebensbereichen fördern. Es muss nicht unbedingt gleich etwas hoch künstlerisches sein, auch „simple“ Handarbeit ist häufig schon kreativ. Vielleicht wollen Sie sich auch weiterbilden in einem Kurs, z.B. an der Volkshochschule, oder eine neue Sprache lernen. Das regt wiederum den Geist an.

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Literaturtipps

  • Zur Förderung der Kreativität bei Kindern: „Kreativität fördern – Intelligenz entwickeln: Spiele und Übungen zur Förderung kognitiver, sozialer und emotionaler Intelligenz“ von Jakobine Wierz und Kasia Sander
  • zur Förderung der Kreativität bei Erwachsenen:
    „Das große Buch der Kreativitätstechniken“ von Evelyn Boos
    „Handbuch Kreativität“ von Bernd Weidenmann – sehr ausführlich und informativ
    [youtube zGt3-fxOvug]

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