So funktioniert gesundes Grillen

Die langen warmen Abende locken wieder viele Menschen nach draußen an den Grill. Da brutzeln Massen von Steaks und Würstchen um die Wette. Lecker ist das schon, aber nicht besonders gesund. Worauf Sie achten sollten, lesen Sie hier.

7 Tipps für gesundes Grillen

1. Weniger Fleisch: Nichts gegen Fleisch überhaupt, immerhin liefert es wertvolles Eiweiß, Vitamine und Mineralstoffe. Aber die Menge, die wir Menschen verputzen, sollte sich im Rahmen halten. Wenn Sie also häufiger grillen, belassen Sie es bei einer 150-Gramm-Portion. Das entspricht etwa einer großen Bratwurst. Mehr Eiweiß kann unser Körper nämlich nicht verwerten. Was darüber hinausgeht, lagert unser Körper als Fett ein.

2. Grillschale verwenden: Wenn Fett aus dem Fleisch oder der Marinade in die Glut oder auf die Heizspirale tropft, entsteht sogenanntes PAK. Das sind krebserregende Stoffe. Legen Sie deshalb vor allem fettes Grillgut lieber in eine Grillschale.

3. Fettarmes grillen: Grillen Sie lieber fettarmes Fleisch. Während Würstchen einen Fettanteil von 25 Prozent haben, bringen es Schnitzel nur auf zwei Prozent, selbst ein Kotelett hat nur fünf Prozent.

4. Gemüse grillen: Männer grillen Fleisch, Frauen Gemüse – an diesem Vorurteil ist häufig etwas dran. Aber auch die Herren der Schöpfung täten gut daran, sich nicht nur beim Fleisch zu bedienen. Als pflanzliches Grillgut eignen sich vor allem Maiskolben, Tomaten, Zwiebeln, Pilze, Auberginen und Zucchini.

5. Auf Gepökeltes verzichten: Grillen Sie kein gepökeltes Fleisch! Denn dieses enthält Nitritpökelsalze. Bei starker Hitze entstehen daraus Nitrosamine, welche krebserregend sind.

6. Holzkohle statt Holz: Holzkohle eignet sich besser als Kiefernzapfen oder Holz zum Grillen. Denn auch sie haben krebserregende, beziehungsweise ungesunde Stoffe in sich, die beim Verbrennen freigesetzt werden.

7. Die richte Marinade: Forscher aus den USA haben herausgefunden, dass es eine Marinade gibt, die die Werte problematischer Stoffe im Fleisch reduzieren können. Sie empfehlen eine Rosmarin-Thymian-Marinade. Gut sei auch ein Mix aus Oregano, Thymian und Knoblauch. Wird das Fleisch vor dem Grillen außerdem mit Schwarzbier bestrichen, werden krebserregende Stoffe reduziert. Letzteres fand eine Wissenschaftlerin aus Portugal heraus.

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 475200404, AlexRaths

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