Selfie – So gelingt das Selbstporträt am besten

Einmal lächeln, bitte! Schon seit Längerem ist das mit dem Smartphone selbst geschossene Porträt die neue Form der Selbstdarstellung. Ob im Urlaub, vor der Party oder auf einem großen Event – ein Selfie dokumentiert das Erlebte und zeigt den Fotografen wenn möglich von seiner besten Seite. Im Netz gepostet sehen das auch seinen Freunde, Bekannte und die ganzen Welt. Dabei kann allerdings auch einiges schief gehen: Schlechte Lichtverhältnisse und eine verwackelte Aufnahme, ein denkbar schlechter Anlass für ein Grinse-Bild oder ein Hintergrund, der mehr zeigt, als er sollte. Deshalb gibt es hier Tipps und Tricks, damit das Selfie zwar authentisch, aber nicht lächerlich aussieht.

• Die richtige Perspektive

Am besten fotografiert man leicht von oben. So ist die Beleuchtung meist deutlich besser und das Gesicht wirkt zudem schlanker, als wenn man von unten knipst. Wer den Arm ruhig und eventuell kurz die Luft anhält, vermeidet Verwackler.

• Die richtige Kamera

Mit einer Front-Kamera gelingt das Selbstporträt häufig in weniger Anläufen. Der Bildausschnitt und der Gesichtsausdruck sind direkt im Display sichtbar und können korrigiert werden. So gehören die Spiegel-Selfies der Vergangenheit an.

• Der richtige Hintergrund

Unschönes Chaos, unwissende Menschen oder eine ungünstige Situation für die Aufnahme machen das Bild nicht besser. Vor dem unaufgeräumten Kleiderschrank, in einer Menschenmenge oder auf dem Klo sollten Selfies deshalb vermieden werden. Lieber wählt man einen ruhigen, einfarbigen Hintergrund.

• Das richtige Publikum

Auf Selfies zeigt man sich so, wie man ist. Bevor man das Bild aber über soziale Medien wir Facebook, Twitter oder Instagram veröffentlicht, sollte man sich über die Konsequenzen bewusst sein. Sind auf dem Bild noch andere Menschen zu sehen, die vielleicht nicht im World Wide Web verewigt werden wollen? Kann das Selfie vom letzten Absturz auf der Party vielleicht einen zukünftigen Arbeitgeber abschrecken? Mit pikanten oder peinlichen Fotos sollte man besser nicht an die Öffentlichkeit gehen.

• Die richtige Korrektur

Ein Selfie ist nie perfekt. Wer dennoch mit Bildbearbeitung nachhelfen will, sollte nur das Nötigste tun. Leichte Aufhellungen oder atmosphärische Farbfilter sind mit verschiedenen Apps einfach vorzunehmen. Brustvergrößerungen oder Sixpack-Retusche per Photoshop sind allerdings selten realistisch umzusetzen. Hier kann zu viel schief gehen. Also: Finger weg.

• Der richtige Ausdruck

Natürlichkeit siegt auch bei Selfies. Niemand hat in Wirklichkeit so schmale Wangen und einen solchen Schmollmund, wie bei einem posierten Duck-Face. Ein echtes Lächeln, eine lustige Grimasse oder ein Spaß-Selfie mit den Freunden kommen viel besser an.

Fotonachweis: Thinkstock, 469207816, iStock, monkeybusinessimages

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