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    Start » Vorsicht, Blähbauch! Was tun, wenn der Bauch sich wölbt?
    Besser Leben

    Vorsicht, Blähbauch! Was tun, wenn der Bauch sich wölbt?

    13. Mai 20152 Minuten Lesezeit

    Eben noch gemütlich gegessen, Minuten später aber zwickt es und der Blähbauch wölbt sich vor. Fast immer sind sogenannte blähende Lebensmittel an dem Volumenzuwachs schuld. Bestimmte Stoffe in Nahrungsmitteln regen die Gasproduktion im Darm an – und das bläht auf. Kohl und Bohnen zum Beispiel sind typische Vertreter der blähenden Lebensmittel. Es kann helfen, wenn man diese Gerichte mit Koriander, Kümmel und Anis würzt. Diese Gewürze regen die Magensaftproduktion an, so können weniger Gase entstehen.

    Besser gekocht als roh

    Rohe Zwiebeln: Sie enthalten – genau wie Knoblauch – Schwefelöle und sind deshalb roh schwer verdaulich. Deshalb: Besser dünsten, dann wird es bekömmlicher. Schalotten und Frühlingszwiebeln sind übrigens von Natur aus besser verträglich.
    Rohkost ist zwar gesund, enthält aber auch viele Ballaststoffe. Gemüse sollte man deshalb besser dünsten, das vermeidet Blähungen.
    Kohlensäure fördert auch Blähungen: Ob Limonade oder Sekt – Sprudeliges verursacht durch die Kohlensäure, die im Körper zu Gas umgewandelt wird, Blähungen. Auch Lebensmittel, die viel Luft enthalten – zum Beispiel geschlagene Sahne oder Softeis – begünstigen die Gasbildung im Körper. Deshalb sind Kaugummi-Kauer übrigens auch vom Blähbauch betroffen, dadurch, dass sie ständig kauen, kommt viel Luft in den Körper.

    Gründliches Kauen hilft

    Schnellesser schlucken mehr Luft als Langsamkauer. Schnelles Runterschlingen hat auch zur Folge, dass nicht der Speichel im Mund die Nahrung zerkleinert, sondern die Darmbakterien. Und das bildet zusätzliche Gase. Der Verdauungsspaziergang hilft tatsächlich, er beschleunigt den Weitertransport der Nahrung. Je flotter das voran geht, desto weniger Gase bilden sich. Auch viele kleine Mahlzeiten sind darmverträglicher als wenige große. Zu den Mahlzeiten sollen Sie viel trinken – am besten stilles Wasser. Ein vorzügliches Mittel gegen Blähungen ist übrigens der Fenchel-Kümmeltee.
    Blähungen sind an und für sich harmlos. Wenn sie allerdings ständig auftreten und Bauchschmerzen oder Übelkeit hinzukommen, sollte man einen Arzt aufsuchen. Hinter den Symptomen könnte sich eine
    ernsthafte Krankheit verbergen.

    Bildnachweis: Thinkstock, 480134211, iStock, ehaurylik

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