Schneeschimmel bekämpfen: So wird man die Rasen-Krankheit los

Schneeschimmel ist eine Rasen-Krankheit, genauer gesagt eine Pilzkrankheit, sie kommt von einem Pilz, der Gerlachia nivalis genannt wird und vor allem, aber nicht nur in den Herbst- und Wintermonaten wächst und gedeiht und so den wunderschönen grünen Rasen mit hässlichen weißen Flecken verunstaltet. Es natürlich Möglichkeiten diesen unschönen Schneeschimmel zu bekämpfen, hier sind einige:

Schneeschimmel bekämpfen: So wirds gemacht!

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Warum?

Hauptursache ist Feuchtigkeit in Kombination mit dem kühlem Nasswetter, das wir in unseren Breitengraden meist von Oktober bis April haben. Wenn die Temperatur wieder über 20 Grad Celsius steigt, gedeiht der Pilz weniger gut, verschwindet aber zunächst nicht sofort von selbst, sondern muss langsam über die warmen Monate abheilen.

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Und nun?

Schneeschimmel bekämpfen – Das kann man tun: Fungizide helfen zwar, sind aber nicht erlaubt.
Also heißt es: Regelmäßig Blätter und Laub und natürlich auch gemähte Rasenreste abharken, damit sich nicht so viel Feuchtigkeit auf dem Rasen bildet. Auch Bäume und Sträucher sollten regelmäßig zurückgeschnitten werden, damit es nicht so schattig und feucht im Garten ist.
Dann den Rasen sorgfältig mit einem Handvertikutierer durchkämmen und mit frischem Saatgut „sanieren“ und etwas Sand drüber streuen.

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Düngen

Auch Rasendünger kuriert den Rasen in Maßen. Im Frühling wachstumsfördernden, stickstoffbetonten Dünger verwenden. Im Sommer den Rasen mit gut dosierter Feuchtigkeit versorgen, damit er nicht austrocknet.

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Im Herbst sollte man mit speziellen, kaliumbetonten Düngern dem Schimmel vorbeugen. Vor allem im Herbst keine Kalk- bzw. Stickstoffdüngung verwenden, das fördert das Wachstum des Pilzes nur noch, da er alkalische pH-Verhältnisse liebt. Im Winter so oft wie möglich den Schnee vom Rasen schaufeln, damit Sauerstoff an den Rasen ran kommt.

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Mähen

Schneeschimmel bekämpfen heißt auch: Mähen. Den Rasen sollte man gut und regelmäßig und nicht zu selten mähen, jedoch nicht zu tief, das schadet ihm auch wieder nur und macht ihn anfällig für Krankheiten.

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