Schlingentisch-Therapie: Wer braucht sie, wie funktioniert sie?

Schlingentisch-Therapie als Ergänzung zu physiotherapeutischen Behandlungen

Kaum einer kennt die Schlingentisch-Therapie und doch ist sie gerade bei bestimmten othopädischen Behandlungsmethoden ein wichtiger und ergänzender Bestandteil. Ein Schlingentisch besteht aus einer Therapieliege mit einer darüberliegenden Installation, an welcher sich eine bestimmte Anzahl von Seilen befinden. Je nach Erkrankung des Patienten werden nun die betroffenen Körperstellen oder auch der ganze Körper an diesen Schlingen befestigt und nach oben gezogen. So entsteht eine Schwerelosigkeit, in der sich  Bewegungsabläufe für den Patienten vereinfacht durchführen lassen, ohne dabei starke Schmerzen zu verursachen. Das Gefühl der Schwerelosigkeit ähnelt dem Schweben im Wasser, was dazu führt, dass Bewegungen erheblich leichter ausgeführt werden können.

Einsatzbereiche und Ablauf

Die Schlingentisch-Therapie wird unter anderem bei Schmerzen an diversen Körperstellen, Lähmungen und Kontrakturen durchgeführt. Anhand des folgenden Beispieles lässt sich der Ablauf genauer beschreiben: Bei einem Patient mit einem Bandscheibenvorfall werden das Becken sowie die Beine in den Schlingen nach oben aufgehängt. Die Höhe ist variabel einstellbar und so kann man genaustens bestimmte Körperbereiche be- oder entlasten. In diesem Beispiel wird der Zug auf die Bandscheibe gelegt und es kommt zu einer Schmerzlinderung. Ebenso kann durch Veränderung des Zuges auch die seitliche Position verändert werden und man kann ganz gezielt eine bestimmte Körperseite entlasten. Die Zugkraft kann ebenfalls verstärkt und wieder entspannt werden, was in diesem Beispiel dazu führt, dass die in der Wirbelsäule angesammelte Flüssigkeit abtransportiert wird.

Eine Therapie mit dem Schlingentisch dient nicht nur der Schmerzlinderung, sondern auch dem Entlasten bestimmter Körperregionen und ebenso der Förderung der Resorption.

Keine Meinungen

  1. Das klingt alles wirklich sehr interessant und hat mir geholfen mich und meinen Kopf besser zu verstehen.Ich bin 32 Jahre alt und leide scheinbar an irgendeiner Rechenschwäche. Ich habe ein Fachabitur gemacht (allerdings mit Mathematik 5 im Abschluss) dafür war ich in Englisch gut bis sehr gut was die 5 ausglich.Leben kann ich damit, nur manchmal sehr umständlich. 1 und 1 kann ich zusammenzählen auch 6×6 rechnen usw. Nur wenn einer von mir verlangt eine Aufgabe aus der Polynomdivision zu lösen….unmöglich! Im Allgemeinen habe ich unheimlich Probleme mit Aufgaben wo es sich um Variable handelt. Diese Aufgaben sehen für mich aus wie sinnlose und zusammenhanglose Zahlenfolgen.Kein Lehrer konnte mir helfen, im Gegenteil, ich wurde mehr als einmal fallengelassem wie eine heiße Kartoffel und habe nur Kopfschütteln geerntet. Das frustet.Um noch ein Beispiel zu nennen: Bei dem Würfelspiel Kniffel, was ich gerne spiele, merke ich mein Problem am häufigsten. Wird eine Straße gewürfelt und die Würfel fallen wild durcheinander erkennt der Normalo trotzdem innerhalb von Sekunden das dort eine Strasse liegt. Nicht so bei mir: Ich muss sehr genau hinsehen und die Würfel nach Augenzahl her in Reihenfolge sortieren. Nur so erkenne ich was dort vor mir liegt. Quasi sind unsortierte Zahlen für mich furchtbar anzusehen….!Die ist nur ein kleiner Ausschnitt aus meinem Kopf und zeigt noch lange nicht das Gesamtbild!

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