Scheidung, Operationen, Beruf – Das sind die interessantesten Fakten über Deutsche

Scheidung, Operationen, Beruf - Das sind die interessantesten Fakten über Deutsche

Der Datenreport des Statistischen Bundesamtes für das Jahr 2014 liegt jetzt vor. Auf 400 Seiten finden sich dort Zahlen und Fakten über die Deutschen zu wichtigen Kernthemen. Wir liefern einen Überblick.

Familien in Deutschland

Im Jahr 2014 gab es in Deutschland 8,1 Millionen Familien, in deren Haushalt mindestens ein minderjähriges Kind lebte – eine Gruppe, die im Fokus der Sozialpolitik und der Wirtschaft steht. Diese Zahl ist rückläufig: Im Jahr 2004 hatte die Zahl noch zehn Prozent höher gelegen (9,0 Millionen). Die Scheidungsrate hingegen sinkt etwas (138.800 Scheidungen, acht Prozent weniger als 2010), es gibt über 40.000 eingetragene Partnerschaften gleichgeschlechtlicher Partner und eine Verjüngung durch Migration: Von den Zuwanderern sind 60 Prozent unter 40 Jahre alt. Deutsche Frauen gebären immer später, im Durchschnitt inzwischen mit 30 Jahren.

Die Deutschen und das Geld

Das Nettovermögen erwachsener Deutscher beläuft sich auf durchschnittlich 83.000 Euro, das Bruttovermögen aller privaten Haushalte liegt bei 7,4 Billionen Euro, wovon allein 5,1 Billionen auf Grund- und Immobilienbesitz entfallen. Das monatliche Bruttoeinkommen der Haushalte betrug 4.086 Euro. Deutschland ist inzwischen gut vernetzt, in 88,2 Prozent der Haushalte gibt es Internetanschluss. Doch immerhin 8,5 Prozent aller Haushalte leben abgeschnitten sogar ohne Festnetzanschluss. Am höchsten verschuldet sind die 55- bis 64-Jährigen mit durchschnittlich 31.200 Euro.

Arbeiten in Deutschland

Die Erwerbsquote liegt beim Rekordstand von 60 Prozent, sie schließt allerdings die arbeitsfähigen, aber aktuell erwerbslosen Personen ab 15 Jahre mit ein. Tatsächlich waren 42,6 Millionen Deutsche erwerbstätig, 2,1 Millionen erwerbslos, wobei von den Erwerbstätigen etwa 5 Prozent in zwei Jobs arbeiten – eine Zunahme um 13 Prozent seit 2011. Es gibt 3,7 Millionen Selbstständige (rund 8,7 Prozent aller Erwerbstätigen).

Gesundheit und Freizeit

Immer noch werden deutsche Frauen mit 83 Jahren etwas älter als Männer (78 Jahre), die Säuglingssterblichkeit sinkt deutlich: Sie ist gegenüber 1994 um 43 Prozent zurückgegangen (3,2 Sterbefälle auf 1.000 Geburten). Die Deutschen sind insgesamt relativ gesund, gehen aber mit Krankheit auch nicht unbedingt zum Arzt (22 Prozent aller Befragten). Das Freizeitverhalten fokussiert immer stärker auf das Internet, jeder Deutsche verbringt täglich über eine halbe Stunde am PC oder Smartphone. Ein Ehrenamt haben 30 Prozent der Bevölkerung inne, der Fernsehkonsum liegt bei rund zwei Stunden täglich.


Bildquelle: Thinkstock, 479624947, iStock, shironosov, Marktanalyse

Eine Meinung

  1. Da sind einige ziemlich interessante Fakten dabei! Ich hätte vor allem nicht gedacht, dass das monatliche Bruttoeinkommen, doch so hoch ist.

    Viele Grüß Karl

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