Rundumblick: Tom Lüneburger, Lyambiko und Chris Isaak

Chris Isaac – Beyond the Sun

Das Sexsymbol der 90er ist zum immer noch recht ansehnlichen Rockabilly Gentleman geworden und bringt mit „Beyond the Sun“ eine Hommage an Country/Bluesrock Songs auf den Markt. Besonders die Cash Klassiker („Great Balls of Fire“, „Ring of Fire“) wird man freudig wieder erkennen, wirklich gut funktioniert das vor allem dann, wenn er die Schmachtstimme hervor kramen kann, wie etwa im gesäuselten „Can't help falling in love“. Auch sonst gefällt, was man da hört, wobei man natürlich lieber ein Album voller eigener Werke a la „Live it up“ in den Händen gehalten hätte, als ein weiteres Coveralbum eines Rockabilly Stars (siehe Jeff Beck).

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Tom Lüneburger – Lights

Der Singer/Songwriter Tom Lüneburger, der gerade mit Silbermond und der Single „We are One“ durch den Radioäther zieht, hat diese im Rahmen seines Albums „Lights“ veröffentlicht. Wer auf den verkuschelten Songwriter mit Klampfe steht, der wird den Herrn Lüneburger sicher zu schätzen wissen, denn der hat ein Gespür für relativ gute Ohrwürmer.
So wirklich innovativ ist Tom Lüneburger damit zwar nicht, aber für einen romantischen Spaziergang am Strand oder aber einen Abend am Kaminfeuer dürfte das schon reichen.

[youtube vOWmF_9EkoM]

Lyambiko sings Gershwin

Für den ganz besonders ruhigen Abend am Kaminfeuer eignet sich auch die Jazzsängerin Lyambiko, die sich mit „sings Gershwin“ an – 3 Mal dürfen wir raten – Gershwins beste Werke macht. Rein musikalisch ist daran nichts auszusetzen, denn sie hat eine kompetente Band um sich versammelt, wer die teilweise doch etwas flotteren Originale kennt, wird mit der Lounge Atmosphäre jedoch sicher fremdeln, wenn die Klassiker in Gedanken Lyambikos Interpretationen voraus galoppieren. 

[youtube vIpNepgmCQA]

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