Reiseziel:Internet

„Tronis Reise ins Internet" ist zwar eigentlich für Kinder geschrieben, aber ich finde, für Mütter wie mich – technisch komplett unbegabt – ist es auch nicht ungeeignet. Ein kleines Elektron namens Troni macht sich auf den Weg raus aus seiner überschaubaren Computerstadt und rein ins Internet. Es begegnet Viren und keiner glaubt ihm, es holt sich Auskunft bei Matrix-Elektronen und es benötigt IP-Adressen.

Die 1964 geborene Autorin Kirsten Dorn kommt selbst aus der Telekommunikationsbranche, sie hat Informationstechnik studiert. Man kann also davon ausgehen, dass sie weiß, wovon sie spricht. Die Tatsache, dass Kirsten Dorn selbst zwei Kinder hat, ist wohl auch der Grund dafür, dass sie gesehen hat, wo der Erklärungsbedarf liegt und wie tief man gehen kann.

Um das Verständnis zu erleichtern, werden die im Buch verwendeten Begriffe zwar in einer Art Kompendium noch einmal verdeutlicht, es ist aber trotzdem nicht einfach, solch komplexe Vorgänge wie die im Inneren eines PCs anschaulich zu erklären. Ein gewisses Grundinteresse sollte bei dem Kind auf alle Fälle vorhanden sein, denn sonst wird es ziemlich schnell STRG-ALT-ENTF drücken.

Leider ist die Aufmachung des Buches nicht optimal. Das liegt zum einen daran, dass es keinen großen Verlag im Hintergrund hat, das liegt zum anderen aber auch an den Zeichnungen der eigentlich preisgekrönten Illustratorin Katja Schwalenberg. Sie wirken bedrohlich und abschreckend, es fehlt ihnen das Niedliche, das das Protagonistenelektron doch eigentlich besitzt. Das Buch wirkt daher auf den ersten Blick eher wie ein in der Schule hergestelltes Klassenbuch – leider, denn der Inhalt und vor allem die Idee sind nicht schlecht.

Kirsten Dorn: Tronis Reise ins Internet, 120 broschierte Seiten erschienen bei Books en demand GmbH im Juni 2006, zu haben für 8,95 Euro.

9 Meinungen

  1. EIGENARTIG:Simone Blaß XII. bespricht wieder einmal ein Buch für Eltern,das sie eigentlich in der Luft zerreißt.Doch zu allem Überfluss enden ihre Ausführungen mit der Nennung des Verlags und dem dazu gehörigen Schnäppchen-Preis.Ein Erstlingswerk einer Autorin und Informatikerin,die noch zwei Kinder am Bein hat.Diese Tatsache allein genügt wohl nicht,ein ansprechendes und interessantes Sachbuch für Kids als PC User verfassen zu können.Kirsten Dorn täte besser daran,sich eine andere Marktlücke, mit der dazugehörender Leserschaft, zu suchen.Nämlich:“OMA&OPA…erobern das Internet.“

  2. EIGENARTIG:Simone Blaß XII. bespricht wieder einmal ein Buch für Eltern,das sie eigentlich in der Luft zerreißt.Doch zu allem Überfluss enden ihre Ausführungen mit der Nennung des Verlags und dem dazu gehörigen Schnäppchen-Preis.Ein Erstlingswerk einer Autorin und Informatikerin,die noch zwei Kinder am Bein hat.Diese Tatsache allein genügt wohl nicht,ein ansprechendes und interessantes Sachbuch für Kids als PC User verfassen zu können.Kirsten Dorn täte besser daran,sich eine andere Marktlücke, mit der dazugehörender Leserschaft, zu suchen.Nämlich:“OMA&OPA…erobern das Internet.“

  3. Was ist denn daran eigenartig? Man muss schließlich nicht nur positive Rezensionen schreiben und es gehört dazu, immer die Daten des Buches zu nennen, das man rezensiert hat. Würde die Autorin das nicht machen, wäre es eigenartig.

  4. Was ist denn daran eigenartig? Man muss schließlich nicht nur positive Rezensionen schreiben und es gehört dazu, immer die Daten des Buches zu nennen, das man rezensiert hat. Würde die Autorin das nicht machen, wäre es eigenartig.

  5. Stellen Sie sich vor: In einem berühmten Führer für berühmte Luxusrestaurants wird eine Lokalität dermaßen zerrissen,dass man sich fragt:Wieso,warum erhielt dieses 7******* Sterne HOTEL je einen Preis???Damit der Leser dieses schlechte Essen auch findet,ist der Rezension eine ausführliche Wegbeschreibung beigefügt,die sogar ein NAVI unnötig macht.Denn es soll Leute geben,die Kritikern grundsätzlich NICHT trauen,und deshalb dort vorsichtshalber mal Probe essen.Warscheinlich gefällt dem Rezensienten das Bagschisch nicht;in Form von diversen Einladungen.Ja,wer weiß…?Möglicherweise ist „Tonis Reise…“ gar NICHT so schlecht wie sein Ruf…Doch die PR dafür eher mies…,Wer hat es wirklich gelesen?Ich habe mich auf Simone Blaß verlassen.Sie NICHT,…???

  6. Stellen Sie sich vor: In einem berühmten Führer für berühmte Luxusrestaurants wird eine Lokalität dermaßen zerrissen,dass man sich fragt:Wieso,warum erhielt dieses 7******* Sterne HOTEL je einen Preis???Damit der Leser dieses schlechte Essen auch findet,ist der Rezension eine ausführliche Wegbeschreibung beigefügt,die sogar ein NAVI unnötig macht.Denn es soll Leute geben,die Kritikern grundsätzlich NICHT trauen,und deshalb dort vorsichtshalber mal Probe essen.Warscheinlich gefällt dem Rezensienten das Bagschisch nicht;in Form von diversen Einladungen.Ja,wer weiß…?Möglicherweise ist „Tonis Reise…“ gar NICHT so schlecht wie sein Ruf…Doch die PR dafür eher mies…,Wer hat es wirklich gelesen?Ich habe mich auf Simone Blaß verlassen.Sie NICHT,…???

  7. Ich habe das Buch gelesen und möchte meine Meinung, die auf das Buch gestützt ist, darlegen:Mir hat die Geschichte gut gefallen, da sie erfrischend anders ist und für Kinder gut als Ergänzung zum Verstehen des Mysterium Computer geeignet ist.Ich möchte Simone Blaß zustimmen, dass die Bilder ungewöhnlich sind. Trotzdem erachte ich sie für dieses technisch orientierte Buch als passend.Die Aussage, die Autorin hätte sich eine Marktlücke gesucht, finde ich haltlos. Man kann zwar spezielle Produkte für Marktlücken entwickeln, Bücher, die aber in der Freizeit des Autors geschrieben, nicht.Abschließend möchte ich das Buch empfehlen, da es unterhaltsam und zugleich lehrreich ist.

  8. Ich habe das Buch gelesen und möchte meine Meinung, die auf das Buch gestützt ist, darlegen:Mir hat die Geschichte gut gefallen, da sie erfrischend anders ist und für Kinder gut als Ergänzung zum Verstehen des Mysterium Computer geeignet ist.Ich möchte Simone Blaß zustimmen, dass die Bilder ungewöhnlich sind. Trotzdem erachte ich sie für dieses technisch orientierte Buch als passend.Die Aussage, die Autorin hätte sich eine Marktlücke gesucht, finde ich haltlos. Man kann zwar spezielle Produkte für Marktlücken entwickeln, Bücher, die aber in der Freizeit des Autors geschrieben, nicht.Abschließend möchte ich das Buch empfehlen, da es unterhaltsam und zugleich lehrreich ist.

  9. Schöne,informativeSeite,klasse!LG Alexandra

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