Reisekrankheit bei Kindern: Wenn den Kleinen im Auto schlecht wird

Reisen mit Kindern bietet viele schöne Erlebnisse, allerdings ist der Weg dorthin manchmal beschwerlich. Reisekrankheit bei Kindern, selbst im jungen Alter, ist von vielen Eltern gefürchtet, da die Plastiktüte oft nicht schnell genug zur Stelle ist oder die Fahrt für längere Zeit unterbrochen werden muss. Was tun, um den kleinen Passagieren die Fahrt zu erleichtern?

Reisekrankheit bei Kindern: So beugen Sie vor!

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Reisezeit sinnvoll wählen

Um nicht übermüdet zu starten, sollte der Reisebeginn auf den späten Vormittag gelegt werden. Ausgeschlafene Kinder halten länger durch und sind entspannter. Eventuell eine Nachtfahrt in Betracht ziehen. Dann als Abfahrzeit die normale Bettzeit wählen. So hat man eine reelle Chance, dass ein Großteil der Fahrt verschlafen wird. Kuschelkisse und Decke nicht vergessen, viele Kindersitze bieten sogar regelrechte Schlafpositionen.

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Ernährung beachten

Nicht mit leerem Magen starten! Eine kleine Mahlzeit vor Reiseantritt beruhigt den Magen, solange sie weder zu süß noch zu fettig ist. Keine schweren Sachen unterwegs anbieten, ausgewogen trinken und essen. Kaugummi und Bonbons sind trotzdem erlaubt, da sie die Symptome von Reisekrankheit bei Kindern verringern.

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Rechtzeitige Pausen einsetzen

Warten Sie nicht auf das Unwohlsein der Passagiere, um eine Fahrt zu unterbrechen. Alle zwei bis drei Stunden spätestens sollte Frischluft geschnuppert werden, laufen Sie mit den Kindern ein paar Meter und lassen Sie einige Minuten vor der Weiterfahrt vergehen. Selbst eine Toilettenpause kann somit zur Erholung eingesetzt werden.

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Medikamente und Hausmittel

Ist Ihr Kind in hohem Maße reisekrank, kann das Einsetzen von Medikamenten in Betracht gezogen werden. Ob Ingwer, Reisekaugummi aus der Apotheke oder Globuli – der Kinderarzt kann in diesen Fällen zu Rate gezogen werden und weiterhelfen. Da Medikamente allerdings müde machen, achten Sie gut auf Ihre kleinen Mitreisenden. Besonders auf dem Parkplatz in der Pause oder bei der Ankunft sind die Kleinen dann oft nicht ganz Herr ihrer Sinne und benötigen eine helfende Hand.

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Im Notfall

Wenn sich allerdings akute Reisekrankheit bei Kindern äußert, sollten Plastiktüten, Küchenrollen und Feuchtigkeitstücher zur Notausstattung zählen. Die kleinen Patienten nach dem Erbrechen sorgfältig säubern, erholen lassen und mit Wasser und Salzstangen versorgen. Und vor der nächsten Fahrt die Vorräte wieder auffüllen.

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