Coby Kyros: Weil ein Tablet nicht reicht, gibt es gleich Sieben

Coby ist ein weiterer US-Hersteller für Tablets, den wir hierzulande bisher nicht wahrgenommen haben. Dies ändert sich auf einem Schlag mit den Kyros Tablets, denn dies sind die ersten Tablets, die nach der Eröffnung einer europäischen Zentrale auch in unseren Geschäften erhältlich sein werden. Und weil Coby keine halben Sachen veranstaltet, gibt es nicht etwa ein Tablet, sondern Sieben auf einen Schlag.

Grundlegende Informationen zu allen Coby Kyros Modellen

Das Kyros wird kein teures Brett werden, das teuerste Modell wird mit 399 Euro beziffert, dafür gibt es Technik, die man noch aus den ersten Samsung Galaxy Tab 7 Zoll Modell kennt. ARM Cortex A8 bzw. 11 Prozessoren mit einem Kern zu je 1 GHz, die Qualcomm-Modelle nur mit 800 MHz (bspw. Kyros MID 7207), gepackt in drei verschiedene Displaygrößen. Mit 7, 8 und 10 Zoll Displays bedient Coby die derzeitige Mainstream-Palette. Zusätzlich erfreulich dürfte es für IFA 2011 Besucher sein, dass Coby wenigstens jede Displaygröße einmal auf der Messe auslegen möchte. Wer im Hinblick auf Verarbeitung etwas skeptisch ist, der kann sich also live vor Ort ein Bild von den Geräten machen. Kommen wir zu den einzelnen Modellen.

Coby Kyros MID7: Günstig und portabel

Drei verschiedene Geräte sind mit dem 7 Zoll Bildschirm ausgestattet. Das MID7019 stellt mit 139 Euro gleichzeitig das günstigste Einstiegsmodell dar. Wiedergabe von 1080p Videoinhalten, Zugang zum Android Markt und dem AppsLib Marketplace von Kyros, sowie WLAN, HDMI, microSD-Kartenslot und eingebaute Frontkamera bilden das Grundgerüst. Richtig, das MID7019 verfügt über keine rückseitige Kamera für Fotos. Dies trifft auch auf das Kyros MID7022 zu, welches anders als die beiden anderen 7 Zoller mit Android 2.3, statt dem alten Android 2.2 Froyo ausgestattet ist. Das Kyros MID7207 bietet dafür GPS-Funktion. Alle drei Geräte lösen mit 800 x 480 Pixel auf. Im Lieferumfang sind Kopfhörer, USB-Kabel, Netzteil und eine Schutztasche mit dabei. Die Modelle sind zudem mit 4GB internen Speicher ausgestattet. Das Kyros MID7202 kostet aber auch stolze 399 Euro, bietet zusätzlich zu der Ausstattung ein Stylus für das kapazitive Display.

Coby Kyros MID8: Das Mittelding

Bei den 8 Zollern gibt es zwei Tablet PC Geräte im Angebot. Beide lösen etwas höher als die 7Zoller auf und sind mit 800 x 600 akzeptabel. Zum Vergleich sei erwähnt, dass Samsungs Galaxy Tab vor einem Jahr als kleineres Modell bereits mit 1024 x 600 Pixeln auflöste. Beide Cobys sind inhaltlich nicht viel anders als die kleinen Brüder. Allerdings ist hier kein Gerät im Portfolio, das über eine rückseitige Kamera zur Anfertigung von Fotos verfügt. Schade drum. Hingegen sind beide mit Android 2.3 mit dem aktuellstem OS gut aufgestellt. Der Unterschied zwischen dem günstigeren Kyros MID8127 (259 Euro) und dem MID8128 (379 Euro) liegt dann hauptsächlich wieder einmal im GPS-Modul. Ja, die Aufpreise sind saftig, obwohl dies auch am Tele-Chipsatz liegt, der teurer als der günstigere Samsung Prozessor (beide mit 1 GHz Taktrate) im MID8127 ist.

Coby Kyros MID11: Maximal ausgerüstet

Bis auf die 10 Zoll Displays mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixeln, liest sich die Hardware relativ gleich. Das Kyros MID1126 verfügt wie alle anderen nur über ein integriertes WLAN-Modul und somit ist nur das Kyros MID1125 mit 80 Euro Aufpreis und einer Endsumme von 379 Euro das einzige Coby Tablet mit integrierten 3G-Modul für mobiles Internet.

Das einzig nennenswerte Alleinstellungsmerkmal ist der HDMI-Anschluss, der so keine Selbstverständlichkeit für Tablets ist, insgesamt lässt sich Corby dieses Feature allerdings teuer bezahlen, da muss am Ende die Verarbeitung stimmen, doch die kann man auf der Funkausstellung das erste Mal näher betrachten. Danach sollen sie dann Mitte September im Handel erhältlich sein.

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