Pija Lindenbaum: Franziska und die Elchbrüder

Eines Tages sitzen drei Elche vor Franziskas Haustür – klar, sie kommt aus Schweden. Das Mädchen schlägt ihnen vor, ihre Brüder zu sein und nimmt die drei mit nach oben. Und die Elche verhalten sich wie echte große Brüder. Sie sind laut, sie haben keinen Bock, stillzusitzen und zu malen, sie bringen alles durcheinander. Franziska gibt sich wirklich Mühe, aber irgendwann hat auch sie die Nase voll und schickt die drei zurück in die Prärie. Jetzt ist es bei ihr zuhause wieder „schön, ruhig und still."

So und die Moral von der Geschicht? Große Brüder brauch‘ ich nicht? Ganz so ist es nicht gemeint, das merkt man diesem Kinderbuch mit ganz eigenem Charme sofort an. Es zeigt einfach ein bisschen, dass alles so seine Vor- und Nachteile hat und dass es manchmal gar nicht so übel ist, dass man nicht das bekommt, was man sich wünscht, weil man es sich so eh nicht gewünscht hätte…

Von diesem Buch kann man definitv sagen: Es ist wirklich mal was anderes. Sowohl von der Idee als auch von den Zeichnungen her. Und nach dem Anschauen ist es vielleicht doch gar nicht mehr so schlimm, ein Einzelkind zu sein…

Pija Lindenbaum: „Franziska und die Elchbrüder", aus dem Schwedischen von Brigitta Kicherer, erschienen eigentlich 2004, als broschiertes Exemplar (Minimax) aber druckfrisch vom Verlag Beltz & Gelberg für 5,50 €.

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