Permanent Make-up ohne Maschine: die manuelle Pigmentiertechnik als schonende Alternative

Man findet heute unzählige Institute und Kosmetikstudios, die alle Permanent Make-up anbieten. Eine tolle Sache; da sind sich die meisten einig. Bevor man mit dieser Mikropigmentierung beginnt, bekommt der Kunde, ein Beratungsgespräch. Hier sollte man den Kunden aufklären über die Durchführung sowie auch über die Risiken. Es wird über alles gesprochen, nur nicht über das System. Man kennt ja doch nur die eine Technik „mit Maschine“. Die meisten – selbst diejenigen, die schon seit Jahren Pigmentieren- wissen es nicht einmal. Schon seit Jahren gibt es Permanent Make-up ohne Maschine, eine Neue Technik, die schon seit Jahren auch bei uns in Deutschland praktiziert wird. Eine andere Art der Mikropigmentierung, die gegenüber einer Maschine wesentlich sanfter während der Behandlung ist und schonender zur Haut.

Gefahren bei der technischen Variante

Man kann die Technik mit Maschine vergleichen mit einer Nähmaschine. Auf dem Fußpedal gibt man Gas und oben rattert die Nadel. Mit diesem System werden die Farbpigmente mit der Nadel in die Haut eingeschlagen. Hier spricht man von dem sogenannten Einschlagschmerz. Jetzt fängt die Haut an, sich zu wehren. Je nach Hauttyp wird die pigmentierte Stelle sehr stark anschwellen, besonders an den Augenlidern und Lippen können sogar kleine Lymphknoten entstehen. Zusätzlich kommt bei den Lippenpigmentierungen noch der starke Herpesbefall. Durch diese Entzündungen werden die eingearbeiteten Farbpigmente gerade wieder ausgespült sodass in diesem Bereich  oftmals mehrere Nacharbeiten notwendig sind, was bei den durchschnittlichen Preisen einer Behandlung oft ins Geld gehen kann.

Vorteile der manuellen Technik

Das alles entfällt beim Permanent Make-up ohne Maschine. Bei dieser Technik gibt es die verschiedensten Größen von Nadelaufsätzen. Es fängt an bei der 7er, 10er, 12er- und geht bis zu einer 56er Größe. Dass heißt je nach Pigmentierung werden auch die verschiedensten Nadelaufsätze gebraucht. Bei dieser manuellen Technik, das Permanent Make-up ohne Maschine aufzutragen, wird folgendermaßen vorgegangen: Bei einem z.B. 12er Nadelaufsatz sind zwölf Nadeln in einer Reihe hintereinander angebracht. Sie wird mit den Nadelspitzen flach auf die Hautoberfläche aufgelegt. So entstehen zwölf mikrofeine Öffnungen. Jetzt wird die Nadel etwas angehoben und nach hinten abgerollt. Durch das Anheben entsteht in der Haut ein Vakuum, welches die Farbpigmente von den Nadeln durch diese feinen Öffnungen zieht. Diese Farbpigmente platzieren sich dann genau in der Hautschicht, in die sie gehören. Man spricht deswegen auch von einer „Oberflächenbearbeitung“. Durch diese manuelle Pigmentiertechnik eröffnet sich dann doch der ein oder andere Unterschied. Die Kunden empfinden diese mit wesentlich weniger Schmerzen, weniger Schwellungen und vor allem bei Lippen so gut wie keine Herpesentzündungen. Mit dieser Art der Mikropigmentierung und den verschiedenen „Werkzeugen“ können auch zusätzlich sanfte Pigmentierungen im Bereich des medizinischen Permanent Make-up durchgeführt werden.

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