Osterkuchen Rezepte für Kurzentschlossene

Um die Auswahl ein wenig einfacher zu machen, stelle ich zwei Osterkuchen Variationen vor, die erste basiert auf einem Hefeteig, die zweite auf einem Rührteig. Wer einen einigermaßen gut ausgestatteten Haushalt hat kann mindestens einen der beiden Kuchen aus der Vorratskammer zaubern.

Osterkuchen Rezept mit Hefe

Hefe wird traditionell http://www.geo.de/GEOlino/mensch/2163.html eigentlich zu Ostern nicht in einem Osterkuchen verarbeitet, sondern als Osterzopf gegessen. Auch das ist mit diesem Teig natürlich möglich und vor allem dann eine gute Alternative, wenn man keine Backform mit Ostermotiven hat bzw. die Form (z.B. ein Hefe-Ei) nicht hinbekommt. Für den Teig benötigt man:

  • 500 g Mehl
  • 100 ml Milch (lauwarm)
  • Jeweils: 125 g Zucker, Butter und Quark
  • ½ Würfel Frischhefe
  • ½ TL Salz
  • 2 Eier

Zunächst wird die Milch leicht erwärmt, eine Mulde in das Mehl gedrückt und darin die Hefe zerbröckelt. Dann kommen schon einmal zwei Teelöffel Zucker (von der Gesamtmenge nehmen) und die lauwarme Milch dazu.

Das ganze wirft nach spätestens 5 Minuten Blasen und kann dann verrührt und mit den restlichen Zutaten zu einem lockeren Teig geformt werden, der dann an einem warmen Ort aufgehen kann. Nach ungefähr 40 Minuten ist der Teig bereit zur Weiterverarbeitung.

Dazu formt man entweder ein Ostermotiv selbst, „flechtet“ ihn zum Zopf oder gibt ihn in eine österliche Backform.

Ich empfehle ein Ei, denn das kann man nachher mit Lebensmittelfarbe und anderem dekorativen Naschwerk verzieren. Der Teig sollte bei 180 °C im Ofen backen und ist nach 15 bis 20 Minuten fertig, wenn er flach ist. Wer einen Zopf geformt hat muss sich ein paar Minuten länger gedulden. Damit der Teig später schön glänzt, kann er vor dem Backen mit einer Eigelb-Milch-Mischung bestrichen werden.

Osterkuchen auf Rührteigbasis

Für diesen Osterkuchen benötigt man wirklich eine Backform, denn Rührteig lässt sich ja nicht so leicht formen, wie der oben beschriebene Hefeteig. Wer keine Osterbackform hat benutzt einfach eine ganz normale und verziert den Kuchen dann entsprechend.

Für den Osterrührkuchen benötigt man:

  • 120 g Mehl
  • 120 g Stärkemehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • ¼ l Öl
  • 250 g Zucker
  • 5 Eier

Zunächst werden Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen und dann mit den restlichen Zutaten verrührt. Da dieser Rührteig ein Grundrezept ist und zudem nicht besonders spannend, sollte man sich etwas Pfiffiges einfallen lassen, um ihn richtig lecker zu machen.

Dazu kann man passend zu Ostern Eierlikör nehmen. Geeignet sind aber auch Nüsse, die man einfach einarbeitet.

Osterkuchen Füllung: Schnelle Zitronencrème

Oder man füllt den bei 180 °C gebackenen Kuchen später mit einer Mischung aus Pudding, Sahne und Zitronensaft sowie Abrieb. Dazu einfach den Pudding wie gewohnt kochen, aber etwas weniger Milch nehmen. Das ganze wird dann einfach mit Zitronenabrieb und –saft, sowie der steif geschlagenen Sahne vermischt.

Wer mag greift auch hier wieder auf seine Dekokünste zurück und verziert den Osterkuchen mit essbaren Perlen, Lebensmittelfarbe, einer Glasur aus Zitronensaft und Puderzucker oder aber mit der restlichen Crème, die übrigens auch ein nettes Osterdessert abgibt.

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