Orhan Pamuk: Der Koffer meines Vaters

„Der Koffer meines Vaters“ von Orhan Pamuk erzählt aus dem Leben eines Schriftstellers. Hierin sammelt er einige der Eindrücke des Autors im Alltag, zur politischen Lage seines Heimatlandes, der Türkei, und zu den kleinen Dingen des Lebens. Immer wieder kommt er dabei auf Schilderungen seiner Familie und was sie für ihn bedeutet, auf literarische Vorbilder und auf sein schon aus seinen preisgekrönten Büchern „Herr Cevdet und seine Söhne“, „Das schwarze Buch“ und „Rot ist mein Name“ Mäandern zwischen Orient und Okzident zurück.

Neues Buch von Orhan Pamuk: Der Koffer meines Vaters

Als Orhan Pamuk im Jahre 2006 den Literaturnobelpreis verliehen bekam, hatte er eine Rede vorbereitet, die ausgehend von dem titelgebenden Koffer seines Vaters seine eigenen schriftstellerischen Wurzeln ergründet, beschreibt, was ihm Literatur bedeutet und wie viel er seinem Vater zu verdanken hat. Pamuks Vater hatte in dem Koffer seine eigenen literarischen Versuche gesammelt, sich aber nie getraut, sie zu veröffentlichen.

Ähnlich wie in der gleichzeitig anrührenden, humorvollen und ehrlichen, essayistischen Rede gliedern sich auch die Kurzgeschichten in Pamuks neuen Buch in facettenreiche Betrachtungen, die dem Leser über den Autor und seine Türkei, aber auch über Literatur an sich eine Menge zu verraten wissen.

Orhan Pamuk: Der Nobel-Preisträger und sein Essayband

Das 368 Seiten starke Buch, dessen Übersetzung aus dem Türkischen von Ingrid Iren und Gerhard Meier besorgt wurde, wird im festen Einband für 24,90 Euro erhältlich sein.

„Der Koffer meines Vaters“ von Orhan Pamuk erscheint am 08. März 2010 im Hanser Verlag.

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