openneuronet: Open Source und soziales Networking

Es ist nur schwer vorstellbar, dass sich neben dem bewährten Facebook, noch weitere soziale Netze breit machen können. Es gibt zudem bereits LinkedIn, die VZ-Netzwerke (studiVZ, schuelerVZ und meinVZ), sowie Xing, was neben LinkedIn eher auf den deutschen Markt zugeschnitten ist. Der Grundgedanke ist es nicht die User zentral um sich zu scharen, sondern offen von der Community über ein dezentriertes Modell zu leben. Kann das überhaupt gelingen und wie will man das umsetzen?

Dezentral und offen: So möchte openneuronet sein

Das openneuronet soll, anders als beispielsweise bei Facebook, nicht zentral von einer Person, respektive einen Unternehmen, geleitet, sondern es sollen vielmehr von vielen Personen kleine Netze aufgezogen werden. Diese Strukturen sollen über die eingebundene API miteinander verknüpft werden können, aber auch nur, wenn es das einzelne jeweilige Netzwerk möchte.

Interessant wird das im Hinblick auf die Datenschutzeinstellungen, die sich von Netzwerk zu Netzwerk unterscheiden können. Hier läuft alles auf den kleinen gemeinsamen Nenner hinaus. Wer Sein Geburtstag in einen Netzwerk nicht veröffentlichen möchte, dann wird dieser, trotz der Ansicht (bei eingetragenem verstecktem Datum) nicht auf dem zweiten vernetzten Netzwerk angezeigt. So die Theorie. Konkretes gibt es aber noch nicht zu vermelden.

Soziale Netzwerke für Einsiedler

Wie auf jedem anderen sozialen Netzwerk wird openneuronet die Pinnwand, Chat, Spiele, Fotos, ein privates Nachrichtensystem und die Profilansicht beinhalten. Das sind die grundlegenden Dinge in der bisherigen Planung.

Netzwerke können sich vom Hauptnetz jederzeit abkoppeln oder generell eigenständig handeln. Dies dürfte für interne Firmennetzwerke bei größeren Unternehmen interessant sein. Universitäten und Schulen gehören ebenfalls zu den Kandidaten. Aufgebaut wird openneuronet auf Javascript. Weil das Projekt noch sehr jung ist, darf mit einer baldigen Veröffentlichung nicht gerechnet werden. Erst seit ca. einen halben Jahr läuft das Projekt in der heißen Phase an.

Daniel Sachse, der Projektleiter, verspricht dabei die vollständige Verwendung von Open Source Software zur Umsetzung, so Golem.

Zum Projekt gelang man über diesen Link.

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