Oh nein, nicht schon wieder…

Kurz vor Weihnachten hatte unser Töchterchen (1) nämlich schon einmal heftigen Durchfall. Drei Wochen lang konnte sie nicht in die Kita gehen und ich war mit ihr an Haus und Wohnung gefesselt. Den ganzen Tag waschen und wickeln. Kommentar vom Kinderarzt: "Das dauert halt." Davon, dass das Töchterchen mit dem aus der Kita angeschleppten Virus auch mich zweimal und meinen Mann einmal angesteckt hat und wir (zum Glück an unterschiedlichen Tagen) komplett flach lagen, will ich gar nicht reden. Zeitweilig waren wir jedenfalls ziemlich isoliert, ich von Freunden, sie von Spielkameraden und unsere einzige Verbindung zur Außenwelt war das Telefon. Selbst einkaufen gehen konnte ich nicht, weil ich Angst hatte, mit meiner infektiösen Tochter andere Leute anzustecken.

Job organisieren

Meinen Job musste ich natürlich komplett anders organisieren, einen Babysitter teuer bezahlen oder in Kauf nehmen, dass entweder meine Mutter oder meine Schwiegermutter abwechselnd mehrere Tage auf unser Kind aufgepasst haben. Das haben natürlich beide ohne zu murren gemacht (an dieser Stelle noch einmal 1000 Dank), aber anstrengend war es für alle Beteiligen, zumal unsere Wohnung lediglich über ein Schlafzimmer und ein Kinderzimmer und ein großes Wohnzimmer verfügt und eben kein (!) Gästezimmer oder ein Arbeitszimmer, das man als solches umfunktionieren könnte.

Das Töchterchen leidet – ein bisschen jedenfalls

Es sei natürlich auch gesagt, dass am meisten die Erkranke, also unser Töchterchen leidet. Bauchgrimmen und Durchfall sind nie angenehm, und ganz sicher auch für kleine Kinder nicht. Trotzdem habe ich – zum Glück – nicht den Eindruck, als würde sie ihr Durchfall sonderlich beeinträchtigen. Sie spielt und schläft ganz normal, hat kein Fieber, vertilgt lediglich viele Bananen, was ja bekanntlich stopft. Also alles gut, fast jedenfalls. Denn in die Kita kann sie so wohl nicht.

Hoffnung ist immer…

Ich möchte also gar nicht wissen, wie lange das Durchfall-Drama diesmal andauert und welche Ausmaße die Drumherumorganisation annehmen könnte…. Im Moment bin ich allerdings guter Hoffnung, dass der Spuk dieses Mal schneller vorbei sein könnte, denn seit heute Morgen rumort es bei ihr offenbar nicht mehr. Vielleicht war es doch nur das Rührei, das unsere Süße gestern mit Begeisterung zum ersten Mal in ihrem Leben mit uns geteilt hat und kein übler Kita-Virus…

2 Meinungen

  1. liebe iris, drücke dir die daumen, dass es nur das rührei war. wo doch das fiese noro-virus (magen-darm) kursiert, was sich ja angeblich zu einer epidemie ausweiten soll. aber auch hier entspannung: riskant wirds nur, wenn die kleinen nicht genug trinken und die gefahr der austrocknung besteht. und daran sollte in europa eigentlich niemand mehr sterben, meinte unser kinderarzt gerade heute. den habe ich mit meinem sohn heute auch konsultiert – insgesamt zweimal. das erste mal wurden wir aufgrund ellenlanger wartezeit noch einen kaffee trinken geschickt. nachdem mein sohn ebendieses cafe nebenan schnurstracks und stilvoll vollgekotzt hat, durften wir doch wieder rein zum arzt (um eine geschlagene stunde in dem behandlungszimmer ohne teppich (!) auszuharren.) diagnose: abwarten! und besser kamillentee trinken. in diesem sinne – alles gute!

  2. liebe iris, drücke dir die daumen, dass es nur das rührei war. wo doch das fiese noro-virus (magen-darm) kursiert, was sich ja angeblich zu einer epidemie ausweiten soll. aber auch hier entspannung: riskant wirds nur, wenn die kleinen nicht genug trinken und die gefahr der austrocknung besteht. und daran sollte in europa eigentlich niemand mehr sterben, meinte unser kinderarzt gerade heute. den habe ich mit meinem sohn heute auch konsultiert – insgesamt zweimal. das erste mal wurden wir aufgrund ellenlanger wartezeit noch einen kaffee trinken geschickt. nachdem mein sohn ebendieses cafe nebenan schnurstracks und stilvoll vollgekotzt hat, durften wir doch wieder rein zum arzt (um eine geschlagene stunde in dem behandlungszimmer ohne teppich (!) auszuharren.) diagnose: abwarten! und besser kamillentee trinken. in diesem sinne – alles gute!

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