Noa und Mira Awad treten für Israel an

Israel schickt mit Noa und Mira Awad eigentlich zwei starke Interpretinnen ins Rennen, die in ihrem melodischen Duett wahre Zeichen setzen wollen. Noa ist nicht nur in Israel schon längst ein gefeierter Star und arbeitete bereits mit populären Kollegen wie dem Flötisten Carlos Nunez zusammen. Ihr Stil siedelt sich zwischen Pop und Folk an, dabei sind ihre orientalischen Wurzeln aber immer deutlich zu erkennen.
Mira Awad macht sich schon seit einiger Zeit einen Namen als Sängerin und Songwriterin und ist ebenfalls eine geachtete Künstlerin in beiden verfeindeten Lagern.

Die israelische Sängerin Noa und die israelisch-palästinensische Mira Awad werden in Moskau nicht zum ersten Malgemeinsam auftreten. Schon seit 2002 arbeiten die beiden Sängerinnen zusammen und setzen durch ihre Kooperation Zeichen der Aussöhnung in Israel.

Politisches Statement bei Eurovision Song Contest

Das politische Statement, das die Interpretinnen mit diesem Auftritt setzen werden, ist zwar groß, leider ist das Lied trotz der beiden eigentlich starken Sängerinnen etwas ausdruckslos. Man merkt zwar, dass Noa und Mira Awad perfekt harmonieren, allerdings ist der Titel kaum mehr als ein Song den man sich im Vorbeigehen anhört. Leider, denn der Text macht ihr Anliegen ganz deutlich.

In dem Text wird der steinige Weg beschrieben, den Israelis und Palästinenser noch vor sich haben. Eigentlich sollte man meinen, dass dies von beiden Lagern unterstützt werden sollte. Nach Angaben von ynet.co.il tauchte nur einen Tag, nach der Entscheidung für das Duett, eine Petition auf, die an Mira Awad gerichtet war. Sie wurde darum gebeten nicht am Eurovison Songcontest teilzunehmen um nicht Teil der „Propagandamaschine“ der israelischen Regierung zu werden, wie ynet weiter berichtet.

Inwiefern sich die Künstlerinnen beeindrucken lassen, ist bisher nicht bekannt. Am 16.Mai wird der Eurovision Songcontest auf jeden Fall in Moskau stattfinden. Ob die beiden Sängerinnen allerdings mit diesem Titel werden punkten können, bleibt fraglich, wenn man sich die Sieger der letzten Jahre betrachtet.

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