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    Start » Nein danke! Finger weg von diesen Lebensmitteln
    Besser Leben

    Nein danke! Finger weg von diesen Lebensmitteln

    8. März 2016Updated:11. Oktober 20262 Minuten Lesezeit

    Für viele, die regelmäßig in den Tropen Urlaub machen, ist es selbstverständlich. Beim Essen muss man in heißen Ländern einiges beachten. Zum Beispiel sollte man kein ungeschältes Obst verzehren. Cook it, peel it or leave it (Koch es, schäl es oder lass es) ist die Sicherheitsregel. Aber auch bei uns gibt es Risiken.


    Meeresfrüchte sind nicht ohne

    Bei einigen Nahrungsmitteln muss man auch in unseren Breiten besondere Vorsicht walten lassen. Sonst kann man sich auch in Deutschland leicht eine Lebensmittelvergiftung einhandeln. Besonders im Sommer ist die Gefahr groß. Zudem sorgt die globale Erwärmung auch bei Bakterien für bessere Wachstumsbedingungen. Muscheln sind besonders risikoreich, finden Sie auf Ihrem Teller noch geschlossene oder beschädigte Exemplare, sollten Sie diese keinesfalls verzehren. Verdorbene Muscheln sind besonders giftig. Sonderfall unter den Muscheln ist die Auster. Sie wird roh verzehrt. Sind in der Muschel Bakterien werden diese also nicht durch das Kochen abgetötet. Im Zweifel heißt es also bei der Auster: lieber nicht.

    Rohe Sprossen sind allen noch in böser Erinnerung

    Die EHEC-Epidemie 2011 mit 53 Toten war eine Ausnahmeerscheinung. Aber alle Pflanzen, die ihr Wasser relativ ungefiltert aufnehmen, und dazu gehören neben Blattsalaten auch Sprossen, sind potenziell nicht ohne Risiko. Wird zu Bewässerung mit Bakterien verunreinigtes Wasser verwendet, finden sich die noch lebenden Krankheitserreger danach in der Pflanze wieder. Dann hilft auch ausgiebiges Waschen nicht. Bei Verzehr gelangen die Bakterien in den Verdauungstrakt und lösen Beschwerden aus. Werden die Sprossen allerdings vor dem Essen gekocht, besteht keine Gefahr. Weiterer Kandidat für ungewünschten Bakterienbefall ist portioniertes Obst. Das ist zwar sehr bequem zu essen, aber oft auch verunreinigt.

    Rohes Fleisch und rohe Eier sollte man meiden

    Wird Fleisch nicht komplett durchgebraten, kann es noch lebende Bakterien, wie Salmonellen oder E.coli enthalten. Denn diese sterben erst bei hohen Temperaturen um die 75 Grad ab. Auch das beliebte Mett birgt seine Gefahren. Wird es nicht unter perfekten hygienischen Bedingungen hergestellt, kann es leicht mit Krankheitserregern verunreinigt sein. Für rohe Eier gilt, hier ist die Gefahr von Belastung mit Salmonellen besonders groß. Immer wieder gibt es Epidemien, ausgelöst durch rohe Eier. Generell sollten im Lebensmittelbereich und vor allem dort, wo rohe Lebensmittel verarbeitet werden, besonders hygienische Verhältnisse herrschen. Im Zweifel sollte es also immer heißen: Finger weg.

    Bildquelle: Thinkstock, 477315182, iStock, shellystuart

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