Alles andere als kompliziert: So wird das Businessoutfit zum Markenzeichen

Ein authentischer Kleidungsstil suggeriert dem Betrachter Verlässlichkeit. Man muss aber dabei bedenken, welche Wirkung man erzeugt. Und: Das Outfit muss zur Position passen.






Ein Chef muss auch als Chef erkennbar sein

Wer die richtige Ausstrahlung mitbringt und die passende Persönlichkeit hat, macht auch im alten T-Shirt eine gute Figur. Das gilt aber nur für wenige und hängt außerdem stark vom ausgeübten Beruf ab. Basecap, Hoody und Baggy-Jeans sind für Anlageberater eher kontraproduktiv. Sind Sie leitender Angestellter oder Chef, so sollten Sie als solcher nach außen auch erkennbar sein. Insbesondere durch Ihren Kleidungsstil bewirken Sie dabei viel.

Was für manche grauenvoll ist, ist für andere ihr Markenzeichen

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg hat es eindrucksvoll vorgemacht: Sein Kleiderschrank enthält hauptsächlich graue T-Shirts und für kühlere Tage hängen dort Kapuzensweatshirts – ebenfalls grau. Dieses Einheitsoutfit ist aber inzwischen unverwechselbares Markenzeichen geworden. Mit diesem bewusst spartanischen Look will er nach eigener Aussage unterstreichen, dass er ganz für seine Facebook-User da ist und keine Zeit für Kleiderauswahl vergeudet. Weitere bekannte Beispiele für konstantes Outfit sind Ex-Wetten-Dass..?-Moderator Thomas Gottschalk mit seinen auffälligen Anzugkreationen und Apple-Gründer Steve Jobs mit seinem berühmten schwarzen Rollkragenpullover. Beide haben eines gemeinsam: Ihre Outfits sind gleichzeitig auch ihr Markenzeichen.

Ständig wechselnder Kleidungsstil suggeriert Sprunghaftigkeit

Machen Sie nicht den Fehler, die Art Ihres Businessoutfits täglich komplett zu ändern. Montags Anzug und am Dienstag Jogginghose geht also gar nicht. Das ist für Ihre Außendarstellung eher ungünstig. Fehlt Konstanz als Komponente bei der Auswahl Ihrer Kleidung, dann können die Kollegen und Vorgesetzten einen bestimmter Mode-Stil nur schwer erkennen. Ein Markenzeichen wird Ihr Outfit so kaum. Sie wirken vielmehr unentschlossen und strahlen weniger Verlässlichkeit aus. Bedenken Sie auch, ob es in Ihrer Firma einen bestimmten Dresscode gibt. Den gibt es übrigens manchmal auch, ohne dass er jemals offiziell verkündet wurde. Missachten Sie den Dresscode zu sehr, fallen Sie eher unangenehm auf. Meist gibt es aber dennoch etwas Mode-Spielraum.

Wählen Sie Ihr Outfit mit Bedacht aus

Bewusst eingesetzt, unterstreicht Ihr Businessoutfit nicht nur Ihre Position, sondern kann von Ihnen auch gezielt zur Imagebildung eingesetzt werden. Denn die Wirkung auf die Kollegen und Vorgesetzten im Büro und auch wie Sie auf Kunden wirken, wird durch Ihr Outfit maßgeblich beeinflusst.


Bildquelle: Thinkstock, 156608016, iStock, NejroN

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