Nährstoffmangel in der Schwangerschaft

Kaum eine Zeit ist für Frauen mit solchen Glücksgefühlen, aber auch solchen Ängsten verbunden, wie die Zeit der Schwangerschaft. Denn während sie sich auf ihr Kind und das neue Leben freuen, sehen sie sich auch mit vielen Unsicherheiten konfrontiert.

Glück und Angst liegen nah beieinander

Für viele Frauen ist die Schwangerschaft eine der schönsten Zeiten in ihrem Leben. Das Gefühl, dass in ihnen ein neues Leben entsteht, der sofort erwachende Mutter- und Beschützerinstinkt, dieses große Gefühl von Weiblichkeit und die zumeist sehr enge Bindung zum Vater des Kindes in diesem Lebensabschnitt sorgen bei den meisten Frauen für extreme Glücksgefühle. Die sie spüren. Die sie ausstrahlen.

Doch unter all die positiven Empfindungen mischen sich bei sehr vielen Frauen auch oft diffuse Ängste und Fragen: Gebe ich meinem Baby alles was es braucht? Mache ich alles richtig? Esse und trinke ich gut? Und was, wenn nicht?

So sind Mutter & Kind gut versorgt

Gerade Frauen, die das erste Mal Mutter werden, sind daher auf die Erfahrungen von anderen Müttern und die Tipps und Ratschläge von Experten angewiesen. Denn während Vieles allgemein bekannt ist (nicht rauchen, keinen Alkohol trinken, keinen rohen Fisch essen), stehen viele Schwangere vor Fragen wie: Darf ich Sport machen – und wenn ja, welchen? Ist meine Gewichtszunahme normal? Nehme ich genug Vitamine und Nährstoffe zu mir? Ist mein Kind mit allem versorgt, was es braucht?

Und gerade hier gibt es genauso viele Meinungen und Ratschläge, wie Experten.

Doch in einem sind sich alle grundsätzlich einig: Eine ausreichende Versorgung von Mutter und Kind mit Nährstoffen und Vitaminen ist für eine unkomplizierte Schwangerschaft und die Entwicklung des Kindes essentiell.

Vitamin D- & Eisenmangel können gefährlich sein

Und während viele Vitamine problemlos über die Nahrung aufgenommen werden, gibt es gerade im Bereich Vitamin D und Eisen bei werdenden Müttern und ihren Babys oft gravierende Unterversorgungen. Und diese können nicht nur für die Mutter, sondern auch für das in ihr wachsende Leben gefährlich werden. Doch wie erkennen Schwangere eine (drohende) Unterversorgung? Das macht der Facharzt mit einem Bluttest.

Und um Vitamin- und Eisenmangel in der Schwangerschaft vorzubeugen, beinhaltet diese ärztliche Vorsorgeuntersuchung bereits in der Frühschwangerschaft die Prüfung des Eisenstatus der werdenden Mutter gemeinsam mit der Erhebung der Vitamin-B12- und Folsäure-Werte.

Bei Mangelerscheinungen wird der Arzt seine Patientin dann sofort informieren und entsprechende Verordnungen bzw. Tipps geben.

Und für ganz viele andere Fragen ist die „Deutsche Gesellschaft für Ernährung“ immer ein guter und neutraler Ratgeber. Sie hat auf ihrer Website viele Handlungsempfehlungen und Ratschläge zusammengestellt. Von der richtigen Ernährung, dem den richtigen Speisen und Getränken, bis hin zu Tipps im Umgang und der Nutzung von Vitamin-Supplements.

Auch nach der Geburt sind Nährstoffe wichtig

Übrigens: Auch nach der Entbindung ist die Überwachung der Nährwerte im Blut der Mama wichtig. Denn nach der Geburt ist zum Beispiel das Risiko für einen Eisenmangel stark erhöht, da es bei der Geburt zu einem Blutverlust kommt und die Plazenta abgestoßen wird. Mütter sollten daher auch nach der Geburt des Kindes weiterhin auf eine ausreichende Vitamin- und Eisenversorgung achten.

Bild: pixabay.com, Free-Photos, 1245703

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