Musikstreaming: Online-Dienst Ampya im Praxistest

musik streaming

Wie Spotify, Napster und Co. hat der Musikstreaming-Dienst Ampya Millionen Songs in seinem Angebot. Dazu kommen aber noch zehntausende Videos und umfangreiche redaktionelle Infos zu Künstlern und neuer Musik.

Musik über das Internet zu hören, ist heute für viele Menschen eine Selbstverständlichkeit. Die Vorteile liegen auf der Hand. Gegen eine geringe Monatsgebühr bekommt man Millionen Songs auf sein Smartphone. 2013 hat sich der Umsatz mit Musikstreaming-Diensten in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr nahezu verdoppelt – auf 68 Millionen Euro und rund fünf Prozent des Gesamtumsatzes. Bis 2018 wird der Anteil voraussichtlich auf 35 Prozent anwachsen. Neben großen Namen wie Spotify, Simfy und Napster ist auch Ampya seit gut einem Jahr mit im Rennen um die Gunst der Hörer. Der Dienst muss sich mit seinem Angebot nicht verstecken.

Musikstreaming-Dienst Ampya im Praxistest.

20 Millionen Songs und 57.000 Videos hat Ampya im Programm

Die Auswahl ist nahezu grenzenlos. Mit dem Musikportal Ampya (soll man wie das englische „Empire“ aussprechen) hat man Zugriff auf über 20 Millionen Songs – so wie die Konkurrenz. Die Musik wird über den Internetbrowser abgespielt (im Dolby-Pulse-Format) und das Angebot lässt sich entweder kostenlos mit Werbung oder als Abo nutzen. Das Bezahlmodell gibt es in zwei Varianten:

  • Premium (4,99 Euro im Monat): Keine Werbung und Nutzung im Ausland möglich.
  • Premium Plus (9,99 Euro im Monat): Zusätzlich zu den Vorteilen des Premium-Diensts ist die Nutzung auf Smartphones und Tablets (auch ohne Internetverbindung) möglich.
  • Neben den Songs hat der Ampya-Nutzer auch die Wahl unter 57.000 Musikvideos – was bei den anderen Streaming-Diensten nicht möglich ist.

Playlists, Empfehlungen und Sharing

Ein weiteres Plus von Ampya ist der redaktionelle Teil. Auf der Startseite findet der Nutzer täglich aktuelle CD-Kritiken und kann im Archiv in alten Besprechungen stöbern. Außerdem bekommt er Empfehlungen – basierend auf seinen Hörgewohnheiten.

Es lassen sich eigene Playlists (Mixtapes) anlegen oder mit der „Passt zu Deinen Songs“-Funktion vom System erzeugen. Wer sich mit seinem Facebook-Konto bei Ampya anmeldet, kann Alben, Songs, Videos und Mixtapes in seinem Profil veröffentlichen. Aktiviert er die Timeline-Sharing-Funktion, können die Facebook-Freunde immer sehen, was man gerade hört.

Im Praxistest wies die Seite eine gute Usability auf, Musik und Videos funktionierten tadellos. Nur ein Clip führte auf eine Fehlerseite. Fazit: Ampya ist ein ernstzunehmender Streamingdienst. Ausprobieren!

Foto: dan talson, thinkstockphotos

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.