Mentale Stärke: So machen Sie Ihr Kind fit fürs Leben

Mentale Stärke: So machen Sie Ihr Kind fit fürs Leben

Eltern wollen ihre Kinder stets vor unangenehmen Dingen bewahren – das liegt in ihrer Natur. Es ist jedoch wichtig, die Kleinen stark fürs Leben zu machen und ihnen beizubringen, dass negative Erlebnisse und Rückschläge zum Leben dazu gehören. Hier erfahren Sie mehr darüber!

Kinder mental stärken

Damit Kinder einmal zu starken und selbstbestimmten Personen heranwachsen, ist es wichtig, sie schon von klein auf mental zu stärken. Das bedeutet allerdings nicht, dass ein Kind nicht traurig sein oder weinen darf. Die mentale Stärke eines Kindes zu fördern heißt nicht, es immun gegen harte Zeiten zu machen. Doch hilft diese Eigenschaft dem Kind auch im späteren Leben, mit Niederlagen besser zurechtzukommen und weiterzumachen, auch wenn Selbstzweifel an ihm nagen.

Das Problem: Mit ihrem Erziehungsstil bewirken Eltern häufig das genaue Gegenteil und verhindern so, dass ihre Kinder Stärke entwickeln. Dabei ist es wichtig, Kinder einfach machen zu lassen oder ihnen bestimmte Grundsätze vorzuleben. Wir haben vier Tipps für Sie aufgelistet, wie das am besten gelingt:
 

  1. Keine Perfektion erwarten

Es ist legitim zu erwarten, dass sich ein Kind in der Schule oder in bestimmten Bereichen des Lebens anstrengt. Doch überträgt sich der Perfektionismus der Eltern auf das Kind, kann das einen großen Leidensdruck nach sich ziehen. Besser ist es, den Schützlingen zu signalisieren, dass Scheitern in Ordnung ist und es nicht in allem, was es tut, großartig sein muss.

  1. Nicht die Angst bestimmen lassen

Viele Eltern haben die Angewohnheit, ihren kleinen Racker in Watte zu packen, um sich selbst Ängste zu ersparen. Kinder lernen so allerdings nicht, sich ihren Ängsten zu stellen. Stattdessen versuchen sie, Angst machende Situationen zu vermeiden. Eltern sollten ihren Kindern an dieser Stelle beibringen, dass sie ihren Ängsten gegenübertreten, um so die Komfort-Zone verlassen.

  1. Schmerz von Kindern fernhalten

Verletzte Gefühle, Traurigkeit und Schmerz sind Teil unseres Lebens. Für die Entwicklung eines Kindes ist es gut, diese Emotionen zu erleben, damit es lernt, Unbehagen auszuhalten. So kann es lernen, schwierige Situationen im späteren Leben besser zu meistern.

  1. Fehler gehören dazu

Es bringt nichts, Kinder ständig daran zu erinnern, dass sie ihre Hausaufgaben machen oder ihr Pausenbrot einpacken sollen. Stattdessen müssen sie lernen, die Konsequenzen ihres eigenen Handelns zu tragen, wenn man etwas vergisst. Eltern sollten Ihre Kinder aber auch ruhig mal einen Fehler machen lassen, ohne sie allzu sehr dafür zu tadeln. Denn Fehler gehören zum Leben dazu.
 
 
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