Kosenamen: Albtraum des Pärchendaseins

Kosenamen sind das Letzte. Gerade als Single scheint es in der Umgebung nur „Hasischatzis“ und „Mäusebärchen“ zu geben, in deren Anwesenheit mich regelmäßig ein leichter Brechreiz überkommt. Liebe ist toll, Partnerschaft und Beziehung natürlich auch, aber Kosenamen – bitte nicht!

Warum Kosenamen?

Warum also benutzen Pärchen dennoch so gern die scheußlichsten Kosenamen? Sind es die Hormone oder gibt man mit der Liebe einfach seinen Intellekt an der Tür ab? Naja, man muss zugeben, die meisten Menschen sind, wenn sie verliebt sind, nicht gerade zurechnungsfähig, aber da die Namen für den Partner auch über die erste Verliebtheit hinaus benutzt werden, kann das keine Entschuldigung sein. Die Lösung liegt wohl nicht direkt im Paar, sondern eher in seiner Außenwelt begründet. Gegen die gilt es sich nämlich abzugrenzen.

Kosenamen und Besitzansprüche

Mit der Verwendung eines Kosenamens zeigt man nämlich sehr deutlich, wer zu wem gehört. Das Hasipups der eigene ist und in ganz fester Hand, zeigt dabei vor allem Frau sehr gerne, wenn Rivalinnen oder mögliche Gegner in der Nähe sind. Kosenamen sind dabei das Sichtbarmachen einer großen Intimität zwischen Pärchen. Da wird eine Mauer gebaut, die Areale ganz klar absteckt und Besitzansprüche regelt. Außenstehende erkennen das als Sperrzone und verhalten sich dann meistens auch so.

Das kann im Falle eines Rivalen oder einer Rivalin für einen kurzen Moment auch wichtig sein, sollte aber ansonsten lieber vermieden werden, wenn man in Gesellschaft auch noch vernünftige Gespräche mit anderen Menschen führen möchte.

2 Meinungen

  1. Also bei uns gibt es nur „Schatz“ und mehr nicht 😀
    Ich hasse Kosenamen…

  2. Also bei uns gibt es nur „Schatz“ und mehr nicht 😀
    Ich hasse Kosenamen…

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