Mikropille: Niedrigdosiert mit gleicher Wirkung

Mikropille, das bedeutet, dass etwas in der Arznei „klein“ sein muss und das ist in diesem Fall der Level des Östrogengehalts. Der sollte ein Limit von 0,05 mg pro Einnahmeeinheit nicht überschreiten. Dabei ist dieser Wert schon relativ hoch angesetzt, denn die meisten Mikropillen enthalten nur die Hälfte dieses Östrogenanteils.

Mikropille: Was ist drin?

Doch die Mikropille enthält natürlich nicht nur reines Östrogen, sondern eine Wirkstoffkombination aus Östrogen und Gestagen. Im Falle des Gestagens handelt es sich um das Gelbkörperhormon, das ebenfalls ein wichtiges weibliches Geschlechtshormon ist. Die Art des Gestagens kann in den unterschiedlichen Minipillen variieren, da sich mit den verschiedenen Gestagenarten (z.B. Pregnandiol, Progesteron, Pregnenolon) unterschiedliche Zusatznutzen verbinden.

Beliebt sind die sog. „Hautpillen“, die vor allem bei Teenagern eingesetzt werden und verhindern, dass diese an zu starker Akne leiden. Aber auch erwachsene Frauen können diese Art von Mikropille sehr gut einnehmen. Im Unterschied zu letzterer wirkt die Minipille übrigens nicht über die Verhinderung des Eisprung, sondern lediglich über die Bildung eines Schleimpfropfes direkt vor dem Gebärmutterhals.

Risiken der Mikropille

Dass die Mikropille zu den beliebtesten Verhütungsmethoden gehört, hat nicht zuletzt mit ihrem Pearlindex von 0,1 bis 0,9 zu tun, der bei der Antibabypille ebenso gering ist. Im Unterscheid zu dieser ist jedoch die Hormonmenge der Mikropille deutlich geringer, was zu besserer Verträglichkeit führt.

Dennoch können Risiken bei der Einnahme insbesondere bei Frauen auftreten, die Rauchen. Darüber hinaus kann es zu einem erhöhten Brustkrebsrisiko kommen. Im Falle von Vorerkrankungen ist ebenfalls besondere Vorsicht geboten. Die Gynäkologin kann jedoch die richtige Pille verschreiben und wer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung geht, kann ebenfalls relativ sicher sein, dass die Gesundheitsrisiken gering gehalten bzw. Krankheiten frühzeitig erkannt werden.

Ein weiteres „Risiko“, von dem man immer wieder hört, ist die erschwerte Empfängnis nach dem Absetzen der Pille. Doch mit einigen Tipps für die Schwangerschaft und die optimale Zeit, um schwanger zu werden, können die meistens Frauen dann nach einer gewissen Zeitspanne relativ leicht schwanger werden.

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