Keime im Gemüseregal

Es sieht meist saftig und knackig aus: Das Gemüse und Obst im Supermarkt. Doch hier verstecken sich zahlreiche Keim- und Bakterienquellen. Wir klären auf…

Abgepackter Salat

Sicher, es ist praktisch, spart eine Menge Zeit und ist vor allem für die schnelle Mittagspause der absolute Renner: fertig geschnittener und geputzter Salat aus dem Kühlregal. Doch in den luftdichten Plastikverpackungen können neben Vitaminen auch Krankheitserreger stecken. Sind Salat und Kohlblätter intakt, also ungeschnitten, sind sie auf natürliche Weise gegen Keime geschützt. Mit diesem Schutz ist es allerdings vorbei, wenn sie zerkleinert werden. Denn dann treten an den Schnittstellen Zellstoffe aus, die Keime und Pilze anziehen. Das Wachstum dieser Mikroorgansimen wird zudem durch die Luftfeuchtigkeit in den Plastiktüten begünstigt. Daher rät der Verband für Ernährung und Diätetik besser keine fertig portionierten Salate in Plastikverpackungen zu kaufen!

Übrigens das Waschen des Salates hilft nicht gegen die Erreger!

Obst & Gemüse

Ebenfalls schädlich sind die meisten Gemüse und Obstsorten aus dem Supermarkt. Aber keine Angst: Hier kann das ausgiebige Waschen helfen. Dennoch: Damit Obst und Gemüse lange haltbar sind, bekommen sie zuvor einen Giftcocktail aus Pestiziden aufgesprüht. Laut Greenpeace werden allein in Deutschland über 30.000 Tonnen Pestizid-Wirkstoffe pro Jahr verspritzt. Insbesondere Birnen, Kartoffeln, Paprika und auch Salate sind davon betroffen. Sie sind stark gesundheitsgefährdend.

Ebenfalls gefährlich oder zumindest bedenklich: Nicht wenige Kunden machen vor dem Kauf einen Drucktest am Obst bzw. Gemüse. Da sich auf unseren Händen mehr als 4700 unterschiedliche Bakterienarten befinden, ist das ebenfalls zu berücksichtigen.

Obst und Gemüse also unbedingt vor Verzehr waschen!

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 494037279, aimy27feb

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